: Rifujin Na Magonote
: Mushoku Tensei: In dieser Welt mach ich alles anders (Light Novel): Band 1
: JNC Nina
: 9783989616509
: 1
: CHF 7.10
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: Kinder- und Jugendbücher
: German
: 312
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Arbeitslos, von der Familie verstoßen und vom LKW überfahren. Jackpot. Doch der letzte Gedanke eines 34-jährigen NEET wird erhört: 'Könnte ich doch nur noch einmal von vorne anfangen!' Und so findet er sich als Rudeus Greyrat, Sohn eines Ritters und einer Heilerin, mit allen Erinnerungen an sein altes Leben in einer Welt voller Schwerter, Magie und Dämonen wieder. Mit Feuereifer übt er sich in der Magie und im Schwertkampf, wobei er Roxy, seiner Magistra, auch schon mal das Höschen stibitzt. Vor allem aber will er seine Fehler aus der Vergangenheit nicht wiederholen. Er ergreift die Gelegenheit und stürzt sich voller Tatendrang in das Abenteuer seines zweiten Lebens, mit dem festen Entschluss, diesmal alles anders zu machen!

Ich war nicht schon von Geburt an so ein Versager gewesen. Ich war als dritter Sohn in eine eigentlich ganz wohlhabende Familie geboren. Insgesamt hatte ich zwei ältere Brüder, eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder.

Schon in der Grundschule lobten mich alle, weil ich für mein Alter ziemlich intelligent war. Ich war zwar kein guter Schüler, dafür hatte ich aber ein geschicktes Händchen bei Videospielen und sportlich war ich auch. In meiner Klasse kam ich mit allen gut aus.

In der Mittelschule trat ich dem Computerclub bei, las Zeitschriften und sparte mein Taschengeld, um mir einen eigenen PC zu bauen. Meine Familie, die Computer nicht mal buchstabieren konnte, interessierte sich nicht dafür.

Erst in der Oberschule – nein, eher im letzten Jahr der Mittelschule – ging dann alles den Bach runter. Ich beschäftigte mich nur noch mit meinem Computer, sodass ich die Schule komplett vernachlässigte. Im Nachhinein betrachtet war das wahrscheinlich der Auslöser für alles andere.

Ich glaubte nicht, für eine gute Zukunft lernen zu müssen. Ich hielt es für sinnlos. So kam es, dass ich an einer Schule landete, die Gerüchten zufolge als die schlechteste Schule der Präfektur galt, auf die nur die unterste Unterschicht ging.

Aber ich war trotzdem überzeugt, es irgendwie zu schaffen. Ich spielte ja gar nicht in der gleichen Liga wie der Rest dieser Idioten. Mir genügte es zu wissen, dass ich schon könnte, wenn ich nur wollte.

Falsch gedacht.

An das, was dann kam, kann ich mich bis heute lebhaft erinnern. Ich stand in der Schlange am Pausenstand der Schule, um mir mein Mittagessen zu kaufen, doch plötzlich drängte sich jemand vor. Natürlich beschwerte ich, der rechtschaffene Junge, der ich war, mich bei dem Kerl. Ich verpasste ihm mit eigentlich seltsamem Selbstbewusstsein, übermäßig pubertär veranlagt, einfach eine rechte Gerade mitten in die Fresse.

Aber wie es der Zufall wollte, war der Kerl nicht nur älter als ich, sondern einer der richtig fiesen Schlägertypen, die in der Schule auch richtig einen auf dicke Hose machten. Er und seine Kumpels droschen mir das Gesicht zu Brei und hängten mich wie bei einer Kreuzigung splitternackt am Schultor auf.

Natürlich knipsten sie auch Fotos ohne Ende, die sich in der Schule wie ein Lauffeuer verbreiteten. In der Schulhierarchie fiel ich in den Negativbereich, und a