: Laura Posch
: You& Me and the past
: Books on Demand
: 9783759739988
: 1
: CHF 8.30
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 208
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Kayla war noch klein, als ihre Mutter verschwand und bereits erwachsen, als ihr Vater verstarb. Ihre beste Freundin Ava stand ihr zur Seite und sie kämpften sich gemeinsam durchs Leben. Als sie ihrem Ex wieder über den Weg lief, stellte sich ihre ganze Welt auf den Kopf. Sie hätte sich gleich für ihn entscheiden sollen und für ihn kämpfen, anstatt sich auf jemand anderes einzulassen. Denn dieser jemand hatte keine guten Absichten, weder ihr noch sonst jemandem gegenüber.

Laura Posch, geboren und aufgewachsen in der Südoststeiermark, lebt ein Leben voller Kontraste. Als Elektrikerin taucht sie tief in die Welt der Technik ein, behauptet sich erfolgreich in einer von Männern dominierten Branche und macht sich einen Namen durch ihre Begabung und Arbeitsmoral. Trotz ihres beruflichen Engagements bleibt Laura der Natur treu. Die malerische Landschaft ihrer Heimat bietet ihr die perfekte Kulisse für Entspannung und Inspiration. In ihrer Freizeit erkundet sie gerne die Natur beim Wandern und findet Ruhe beim Beobachten der Sterne. Ein weiterer wichtiger Teil ihres Lebens ist ihre geliebte Katze Toffifee, die ihr täglicher Begleiter und Quelle von Freude ist. Abseits der technischen Welt vertieft sich Laura gerne in Bücher, die ihre Fantasie anregen und ihr Wissen erweitern. Sie verkörpert die Verbindung zwischen Technik und Natur. Ihre Geschichte ist ein Beispiel für die Harmonie zwischen Leidenschaft und Ausgleich, die uns sowohl beruflichen Erfolg als auch inneren Frieden bringen kann.

Kapitel 01


Kayla


„Wieso machst du dich an meinen Freund ran?“ Ich wollte noch nicht einmal auf ihre Poolparty und nun kann ich mir schon wieder Lucias Wahnvorstellungen anhören, die sie tagtäglich mit jedem teilen musste. Mit eisigem Blick musterte sie mich und wartete auf eine Antwort, doch mehr als ein Lächeln würde sie nicht von mir bekommen. Ich machte es mir mittlerweile zur Aufgabe, sie zu belächeln und zu provozieren. Es war jedes einzelne Mal wie in einer Irrenanstalt, wenn sie damit begann, mich zu beschuldigen, dass ich mich schon wieder an ihren Freund herangemacht habe. Und es amüsierte mich zutiefst. Wie zu erwarten, machte sie das umso wütender. Ich meinte fast ein paar Rauchwolken aus ihren Ohren aufsteigen zu sehen und musste unweigerlich laut loslachen. Amüsiert betrachtete ich sie, wie sie mit beiden Armen verschränkt vor mir stand und ihre Augen vor Wut funkelten. Würden Blicke töten können, wären vermutlich sämtliche Personen auf dieser Party bereits umgefallen und sie hätte ihre Seelen bestimmt in sich aufgesaugt. Ob sie meine Seele auch begehrte?

„Jetzt beruhige dich doch. Ich habe nichts mit deinem überheblichen und arroganten Freund. Behalte deine Wahnvorstellungen bitte für dich und hol dir endlich Hilfe, Lucia. Wie oft wir dieses Thema eigentlich durchkauen müssen, ist schon gespenstisch. Schön langsam ist es nur mehr lächerlich. Komm runter von deinem hohen Ross und werde endlich lockerer.“, ich versuchte es ihr gelassen und möglichst ohne Lachen zu vermitteln. Es fiel mir irrsinnig schwer, gelassen zu bleiben und mich nicht un