: Melany de Isabeau
: Die Rache des Scheich Arimy
: Books on Demand
: 9783759716668
: 1
: CHF 8.80
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 260
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Dieses Buch schreibt eine außergewöhnliche Liebesgeschichte von zwei unterschiedliche Welten. Von einem Prinz und einer schönen Frau.

Melany de Isabeau ist eine Autorin mit Herz und Verstand. Für ihre Leser versucht sie immer nur das Beste zu schreiben.

Kippte vier Tabletten in seine Handfläche und reichte beides an Rachel weiter. „Du hast die Wahl, habiba. Entweder du nimmst die Tabletten freiwillig oder ich stecke sie dir in den Mund.“ Frustiert und wütend zugleich starrte sie ihn an. Oh, wie sehr sie diesen Mann hasste! Sie kannte ihn gut genug, um zu wissen, dass er jedes Wort ernst meinte. Er machte nie leere Drohungen. Außerdem war Aspirin eine brillante Idee. Genauso wie das Glas Wasser, das vielleicht die Übelkeit vertreiben würde. Aber dem Feind reichte man nicht die Hand... Es ist nur Aspirin, du Närrin“ Nimm sie einfach und schluck sie runter. Sie griff nach den Tabletten, steckte sie in den Mund, nahm das Glas Wasser und trank gerade genug, um die Pillen hinunterzuspülen, dann reichte sie ihm das Glas zurück. Er nahm es nicht. „Trink den Rest.“ „Ich will es nicht. Ich brauche es nicht. Die Tabletten sind schon in meinem Magen verschwunden, keine Sorge.“ „Ich habe dich nicht danach gefragt,was du willst, Rachel.' Nein“, stimmte sie zu, das hast du jedoch, nie getan.“ Der Ausdruck stand im Gegensatz zu ihrem scharfen Tonfall. Arimy runzelte die Stirn. „Und das bedeutet...? „Nichts. Absolut gar nichts“, erwiderte sie hastig und kippte den Rest Wasser hinunter. So, bist du jetzt zufrieden?“ Nein, das war er nicht. Er bekam ihren Blick und auch die Worte, die sie gesprochen hatte, nicht aus dem Kopf.

Nachdenklich nahm er ihr das Glas ab, stellte es zur Seite und wandte sich ihr dann wieder zu. „Was habe ich dir nicht gegeben, was du wolltest?“, hakte er nach und beobachtete sie dabei ganz genau. Nichts. Vergiss, was ich gesagt habe.“ Er dachte an die Diamantohrringe, die er ihr zum Geburtstag geschenkt hatte, die antiken Bernsteinohrringe, die so gut zu ihren Augen passten. Natürlich waren da auch noch andere Geschenke gewesen, doch sie hatte immer versucht, sie anzulehnen. Ich kann das nicht annehmen, Arimy. Es ist zu viel, waren ihre Worte gewesen, worauf er jedes Mal entgegnet hatte: Tu mir den Gefallen, habiba. Dann lächelte sie und rügte ihn, dass er sie zu sehr verwöhne, und dass sie alles liebe, was auch immer er ihr gab... Lügen, allesamt. Mein Gott, sie hatte mit ihm gespielt, indem sie so tat, als sehne sie sich nur nach seinen Armen und seinen Küssen. Sie wollte keine teuren Geschenke, sie wollte nur seine zehn Millionen Dollar! In der Zwischenzeit hatte sie sich erneut dem Fenster zugewandt. Zorn erfasste Arimy. Er packte sie an den Schultern und zwang sie, ihn anzusehen. „Antworte mir, habiba. Was habe ich dir nicht gegeben, was du wolltest?“ „Das habe ich gar nicht gesagt.“ Ihre Lippen zitterten. „Ich sagte, du hast mich nie gefragt, was ich wollte.“ Wovon, zur Hölle, redet sie? „Es ist ein bisschen zu spät, um mir mitzuteilen, dass du meine Geschenke nicht wolltest, Rachel.“ Ungläubig starrte sie ihn an. „Du bist so begriffsstutzig, Arimy! So... so ichbezogen. Ich weiß nicht, warum ich jemals glaubte, diese Sache zwischen uns könnte jedoch funktionieren.“ „Diese Sache?“, wiederholte er zu ihr verächtlich. Bezeichnest du etwa so unsere Beziehung?“ „Es war... gar keine Beziehung. Es war... es war ein Fehler. Ich wusste ganz genau, wer und was du bist.“ „Ja, da bin ich mir sicher“, höhnte er. Deine Hausaufgaben hast du natürlich gemacht.“ „Hat dir schon mal jemand gesagt, wie arrogant du bist, Hoheit?“ Ihre Stimme zitterte. Vermutlich nicht, da die meisten Leute solche Angst vor dir haben. Nun, dann lass mich die Erste sein.

Du bist ein egozentrischer, und... ichbezogener, ver... unverschämter, kaltherziger Mist...“ Arimy zog sie an sich und bedeckte ihren Mund mit seinem. Sie setzte sich zur Wehr, doch das kümmerte ihn nicht. Irgendwie schien es das Richtige zu sein. Plötzlich hörte sie auf, sich zu wehren. Ihre Lippen wurden ganz weich. Sie wisperte seinen Namen. Er schmeckte ihre Tränen, stöhnte, zog sie auf seinen Schoß und küsste sie so, wie er es sich die ganzen Monate erträumt hatte. Wenigstens sich selbst gegenüber konnte er ja ehrlich sein. „Öffne dich für mich“, raunte er, und sie gehorchte. Er ließ seine Zunge zwischen ihren heißen Lippen gleiten, kostete ihre ganze Süße aus. Rachel stöhnte, ließ ihren Kopf zurückfallen, und er nutzte die Chance, um ihren seidenglatten Hals zu küssen. Sie seufzte auf eine Art und Weise, die ihn schon immer verrückt gemacht hatte. Im nächsten Moment griff sie nach seiner Hand und legte sie auf ihrer Brust. Er spürte, wie die Spitze steif wurde, als er zärtlich darüberstrich. Wie sehr sehnte er sich danach, die zarte Knospe mit den Lippen zu umpfangen! „Rachel...“, raunte er, „habiba...“ Sie hatte die Hände in sein Haar geschoben. Nicht reden“,flüsterte sie leise. Küss mich einfach. Küss mich. Halte mich in deinen Armen und küss mich auf die Art, wie du es immer getan hast.“ Er legte die Hände um ihre Taille, drehte sie so, das sie rittlinks auf ihm saß und und ihr Rock sich hochschob. Sofort liebkoste er die entblösten Schenkel, bis er den Daumen an den zarten Stoff ihres Höschens stieß. Rachel erschauderte. Arimy war so hart, dass es beinahe weh tat. „Arimy...“ Ihr Seufzer brachte ihn endgültig um den Verstand... Arimy erstarrte jedoch plötzlich, unverhofft überlegte er. Wie konnte er nur so dumm sein? Das war alles nur gespielt. Sie wollte etwas von ihm, weshalb sie sich ihrer Verführungskünste bediente, um es zu bekommen. Nur dass ihr Ziel dieses Mal wertvoller war als Geld.Sie kämpfte um ihre Freiheit. Als sie erneut seinen Namen seufzte, lehnte er sich zurück und schaute in ihr wunderschönes, verlogendes Gesicht. Sie hob eine Hand und legte sie auf seine Wange. In diesem Moment dachte er daran, wie einfach es wäre, sie jetzt in das Schlafzimmer im hinteren Teil des Flugzeugs zu tragen. „Verdammt sollst du sein“, fluchte er und stieß sie auf ihren Sitz zurück. Sie wurde ganz blass. Arimy?“ „Arimy“, äffte er sie brutal nach „Arimy. Ist das alles, was du sagen kannst?“ „Ich... ich verstehe nicht.“ „Oh, komm schon, Rachel. Du verstehst sehr wohl.“ Er stand ruckartig auf, wütender als jemals zuvor – auf sie, auf sich selbst... Wütend und wohl wissend, dass er ihr beinahe wieder in die Falle gegangen wäre. Nie wieder würde das passieren. „Nein“, erklärte er kalt, „du verstehst es nicht. Wie kann ich dir, einfach nur widerstehen? Das fragst du dich doch, oder? „Komm schon, Sweetheart. Jetzt spiel doch nicht das Unschuldslamm. Warum nicht endlich die Wahrheit zugeben und es hinter sich bringen?“ Tränen traten in ihre Augen. „Ich hatte recht, was dich angeht“, murmelte sie bitter. „Du bist ein... fieser... selbstsüchtiger, arroganter...“ Er beugte sich zu ihr hinunter, stützte sich auf die Lehnen und hielt sie so gefangen. „Vielleicht bin ich das, habiba.“ Er rückte noch dichter an sie heran, worauf sie zurückwich, doch er umfasste ihr Gesicht mit einer Hand. Zumindest bin ich keine Diebin so wie du.“ Sie zuckt' zurück, als hätte er sie geschlagen. Was? „Ach, das Wort gefällt dir wohl nicht.“ Er lächelte grausam. Klingt, „Unterschlagung“ für dich besser?“ Ihr Gesichtsausdruck war unbezahlbar. „Wovon redest du?“ Nein hör endlich auf, habiba. Das Spiel ist vorbei. Du hast zehn Millionen Dollar von meinem Geld gestohlen – Geld aus meinem Privatkonto, Geld, von dem du wusstest, dass es spezielle Projekte für mein Volk finanzieren sollte. Geh weg, Arimy. Lass das Flugzeug umdrehen. Ich will zurück nach Bali. Steward? Steward! Verdammt das kannst du nicht tun!“ „Ich kann tun, was immer ich will“, zischte Arimy und fing ihre Hände ein. „Ich werde dich hinter Gitter bringen!“ „Nein. Nein! Ihre Stimme klang schrill, während sie sich wie eine Wildkatze gegen ihn zur Wehr setzte, ihr Kopf tat plötzlich so furchtbar weh... Draußen zeichneten sich Blitze ab. Das Flugzeug begann zu wackeln, und ganz langsam, zu schaukeln, während der Himmel beinahe taghell aufleuchtete und dann... Rumms! Alles schien still zu stehen. „Arimy?“, rief Rachel. Eine zweite Explosion schüttelte die Maschine.Meterhohe Flammen tauchten vor dem Fenster auf. Das Flugzeug sackte mehrere Meter in die Tiefe, legte sich schräg, und dann fielen sie und fielen... Das Letzte was Rachel registrierte, war, wie Arimy die Arme um sie legte und das Ge-wicht seines Körpers sie auf den Boden drückte. Sie hörte das Tosen des Windes und wie jemand gellend schrie. Und dann hörte sie gar nichts mehr...

Wasser. Kaltes, dunkles Wasser, das ihn in einer kalten tödlichen Umarmung umfing. Etwas Scharfes stach ihn in die Seite. Stöhnen und das Quietschen von geborstenem Metall. Leuchtend rote Flammen, die die Nacht in ein gespenstisches Licht tauchten. Arimy kam mit einem Ruck zu Bewusstsein. Er hustete und spuckte Salzwasser aus, während...