: Nikolaus von Kues
: Conrad Eibisch
: Sichtung des Koran Über den Frieden oder die Übereinstimmung unter den Religionen
: Books on Demand
: 9783759771858
: Schätze der christlichen Literatur
: 1
: CHF 6.10
:
: Christentum
: German
: 168
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der bekannte humanistisch gebildete Kardinal Nikolaus von Kues verfaßte unter dem Eindruck der osmanischen Eroberung Konstantinopels die beiden Schriften"De cribratione Alchoran" (Sichtung des Koran) und"De pace seu concordantia fidei" (Über den Frieden oder die Übereinstimmung unter den Religionen), in welchen er sich als einer der ersten in Europa sich geistig-wissenschaftlich mit dem heiligen Buch des Islam und dessen Lehre auseinandersetzte - mit der Intention, auch im Koran die Wahrheit des christlichen (trinitarischen) Glaubens nachzuweisen. In"De pace seu concordantia fidei" tritt Kues für einen umfassenden Frieden unter den Religionen ein und sucht nachzuweisen, daß alle diese die Verehrung des einen Gottes und letztlich die Seligmachung des Menschen zum Ziele haben; sich also lediglich im Ritus und Namen unterscheiden. Lege man den Ritus beiseite, so gebe es keine wirklichen Unterschiede mehr, sondern alle Religionen reduzierten sich sinnbildlich auf das Wort Jesu:"Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten"; welches den Kern aller Glaubensrichtungen des Erdkreises umfasse.

Närrisch, daß jeder in seinem Falle

Seine besondere Meinung preist!

Wenn Islam „Gott ergeben“ heißt,

Im Islam leben und sterben wir alle.1

Kurze Einleitung
mit Blick auf das islamische Christusbild.

DER bekannte humanistisch gebildete Kardinal Nikolaus von Kues2 verfaßte unter dem Eindruck der osmanischen Eroberung Konstantinopels3 in Rom die beiden SchriftenDe cribratione Alchoran (Sichtung des Koran) undDe pace seu concordantia fidei (Über den Frieden oder die Übereinstimmung unter den Religionen) in welchen er sich als einer der ersten in Europa sich geistig-wissenschaftlich mit dem heiligen Buch des Islam und dessen Lehre auseinandersetzte, mit der Intention auch im Koran die Wahrheit des christlichen (trinitarischen) Glaubens nachzuweisen.

InDe pace seu concordantia fidei tritt Kues für einen umfassenden Frieden unter den Religionen ein und sucht nachzuweisen, daß alle diese die Verehrung deseinen Gottes und letztlich die Seligmachung des Menschen zum Ziele haben; sich lediglich im Ritus und Namen unterscheiden. Legt man den Ritus beiseite, so gibt es keine wirklichen Unterschiede mehr, sondern alle Religionen reduzieren sich sinnbildlich auf das Wort Jesu:

„Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten“<