: Daisuke Aizawa
: The Eminence in Shadow (Deutsche Light Novel): Band 2
: JNC Nina
: 9783989611115
: 1
: CHF 7.10
:
: Kinder- und Jugendbücher
: German
: 384
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

'Im Heiligtum schlummern uralte Erinnerungen und heute Nacht werden wir sie freisetzen ...'
Auf eine Einladung von Alpha hin reist Cid in das Heilige Land Lindwurm - eine heilige Stätte, in der der linke Arm des Dämons Diabolos versiegelt liegen soll. Es ist außerdem der Ort, an dem die Prüfung der Göttin stattfindet, ein Turnier, bei dem sich die Türen des Heiligtums öffnen und Herausforderer gegen die Erinnerungen uralter Krieger antreten. Doch der Kult ist tief in Lindwurm verwurzelt und hinter der Prüfung der Göttin und dem Heiligtum steckt mehr als ein simples Turnier. Hinter der Fassade aus Verschwörungen und Lügen verbirgt sich die Wahrheit über Shadow Gardens Widersacher: den Dämon Diabolos, den Helden Olivier und Aurora, die Hexe des Unheils.


Auch das lang erwartete Bushin-Festival steht am Horizont und ein mysteriöser Herausforderer mischt sich unter die Teilnehmer. Wer könnte er bloß sein und woher stammt nur seine Macht?

Prolog: Auf geht’s zum Heiligen Land Lindwurm!


Alles fing mit einem Brief von Alpha an, der nur einen einzigen Satz enthielt.

„Wenn du Zeit hast, komm ins Heilige Land.“

Mehr stand dort nicht.

Wegen des halb abgefackelten Zustands der Akademie hatten die Sommerferien früher als geplant begonnen und ich hatte nichts zu tun. Außerdem erwarteten mich erfahrungsgemäß immer gute Szenarien, wenn mich Alpha einlud, also machte ich mich sofort in Richtung Heiliges Land auf.

Das Heilige Land Lindwurm.

Tatsächlich war ich schon einmal dort gewesen. Es war eine der heiligen Stätten der meistverbreiteten Religion der Welt: derHeiligen Lehren. Deren Anhänger glaubten an die einzig wahre Göttin Beatrix, die einst den Helden ihre Macht schenkte.

Mit der Kutsche brauchte man von der Akademie aus etwa vier Tage, um das Heilige Land zu erreichen. Da sie sich im gleichen Land wie Lindwurm befand, war der Weg gar nicht mal so weit.

Ich überlegte, entweder mit voller Geschwindigkeit loszusprinten oder wie ein Nebencharakter eine Kutsche zu nehmen, und entschied mich schließlich für die Kutsche. Ich dachte mir, dass ich hin und wieder auch mal ein paar normale Dinge tun sollte, und ließ mich hinreißen, aber ...

Jetzt würde ich gerne meinem Ich in jenem Moment ins Gesicht schlagen. Ich hätte nämlich einfach sprinten sollen. Wäre ich mitten in der Nacht losgerannt, wäre ich im Nullkommanichts angekommen. Weil ich genau das nicht getan hatte, saß ich jetzt in der gleichen Kutsche wie Rose Oriana.

Nur Rose und ich in einer luxuriösen, geräumigen, komfortablen Kutsche der Spitzenklasse. Nachdem ich mit einer billigen Kutsche eine nahe gelegene Stadt erreicht hatte, hatte ich sie dort zufällig getroffen und sie mich in ihre Kutsche eingeladen.

Ic