Hört mein Geplapper
Hallo … Seid ihr da … Hört einer von euch mein Geplapper?
Hallo … Ihr Götter und Geister … Wenn ihr Zeit habt, kommt und hört mir zu … Auf dem höchsten Gipfel des Funiu-Gebirges knie ich, damit ihr meine Stimme hört. Einem dummen Kind werdet ihr doch sein Geschrei nicht übelnehmen?
Hallo … Ich spreche für ein Dorf. Für eine kleine Stadt. Für ein Gebirge. Und für die ganze Welt. Hier im Angesicht des Himmels knie ich, um euch etwas zu erzählen. Ich hoffe, ihr könnt meinem Geplapper und Geschrei geduldig zuhören. Seid nachsichtig mit mir, seid großmütig. Denn ich will euch von einer Sache erzählen so hoch wie der Himmel und so weit wie die Erde.
Viele in unserem Dorf sind deswegen gestorben. Viele in unserer Stadt. In unseren Bergen und jenseits der Berge sind im Albtraum dieser einen Nacht so viele Menschen gestorben, wie Weizenhalme gemäht wurden. Und so viele Menschen fristen noch immer ein kümmerliches Dasein in den Bergen und jenseits der Berge, wie Weizenkörner gekeimt sind.
Das Dorf und die Kinder. Die Berge und die Welt. Ihre Eingeweide, ihre Herzen und Lebern sind wie Papiertüt