Dankesworte
Die Worte, die vor allen anderen kommen
Dankesworte der Oglala, einem Unterstamm der Lakota1
Der Blick in den Kreis zeigt, dass die Lebenskreise weitergehen. Wir sind dankbar für den Einklang und die Verpflichtung, miteinander und mit allen Lebewesen zu leben. Unsere Gedanken, Herzen und Seelen sind vereint.
Wir danken Mutter Erde, denn sie gibt uns allen, was wir zum Leben brauchen. Sie trägt unsere Füsse und Körper, wenn wir auf ihr gehen. Wir freuen uns, dass sie weiter für uns sorgt, so wie sie es seit Anbeginn der Zeiten getan hat. Unserer Mutter entrichten wir Dank, Liebe und Respekt. Unsere Gedanken, Herzen und Seelen sind vereint.
Wir danken allen Wassern der Erde, dass sie unseren Durst stillen, dass sie Kraft und Nahrung für alle Lebewesen bieten. Wir anerkennen ihre Kraft in allerlei Formen – Wasserfälle, Regen, Nebel, Schnee, Flüsse, Bäche, Meere und Quellen. Wir sind dankbar, dass die Wasser noch immer hier sind und ihre Verantwortung für alle wahrnehmen. Danken wir dem Wasser in Demut. Unsere Gedanken, Herzen und Seelen sind vereint.
Wir danken allen Lebewesen im Wasser, denn sie tragen Sorge und kümmern sich um das Wasser. Sie geben uns Nahrung und wir danken ihnen, sind sie da und erfüllen ihren Teil der Pflicht. Unsere Gedanken, Herzen und Seelen sind vereint.
Wir danken dem weiten Feld des Pflanzenlebens. Soweit unsere Augen reichen, wachsen Pflanzen und bewirken Wunder. Sie erhalten und ernähren viele Lebensformen. Wir verneigen unsere Gedanken und Herzen und freuen uns, dass die Pflanzen noch viele Generationen überdauern werden. Unsere Gedanken, Herzen und Seelen sind vereint.
Wir verehren alle Pflanzen, die uns ernähren, uns Freude bereiten oder uns heilen. Viele Lebewesen erfreuen sich des Lebens, d