Nach ein paar mehr oder weniger erfolglosen Jahren in Milwaukee zog meine Mutter mit uns zurück nach San Antonio. Ich war jetzt in der zweiten Klasse und wohnte in einer Straße mit genau vier Häusern und einerMrs. Baird’s Bäckerei direkt gegenüber unserer Wohnung. Jeden Morgen wachten wir mit dem Duft von frischem Brot in der Nase auf und meine Mutter schickte uns gelegentlich hinüber, um Milch und Brot zu holen. Da die Angestellten des Ladens uns kannten, verließen wir das Geschäft jedes Mal mit Tüten voller Gebäck, Brot und Brötchen vom Vortag. Manchmal, wenn wir draußen mit den anderen Kindern spielten, schlichen wir uns auch zur Bäckerei, weil wir wussten, dass wir dort Leckereien abstauben konnten.
Clarence, der Vater von Tyrone, hatte uns nach San Antonio begleitet. Er war wirklich cool, ich kann mich nicht daran erinnern, dass Clarence uns jemals wirklich brutal verprügelt hätte. Ich bin in meinem Leben oft schlimm verprügelt worden, aber nie von Clarence. Eigentlich war er auch nur ein großer Junge, der gerne vor dem Nintendo saß und stundenlangSuper Mario Bros. spielte. Manchmal ließ er uns sogar mitspielen, aber meistens saßen wir nur da und schauten ihm beim Spielen zu.
Mein leiblicher Vater, der nach wie vor in San Antonio lebte, kam ständig vorbei und holte uns ab. Er brachte uns dann entweder zum Haus meiner Großmutter oder zu dem meiner Urgroßeltern. Meine Urgroßmutter, wir nannten sie “Nan-Nan“, war für uns eine Heilige! Sie verwöhnte uns immer über alle Maßen. Wenn wir bei ihr zu Hause waren, saßen wir alle am Tisch und spieltenKeno um Pennys. Sie setzte dabei immer ihre Dollars gegen unsere Pennys und wir spielten stundenlang. Nachdem wir dann das Geld einstecken konnten, das sie uns sowieso gewinnen lassen wollte, setzten wir uns vor den Fernseher und/oder häkelten.
Mein Urgroßvater, „Granddaddy“ genannt, war wirklich ein sehr spezieller Typ Mensch.