: Barbara Simonsohn
: Holunder - Juwel der Hausapotheke. Kompakt-Ratgeber Antiviral, immunstärkend, antidepressiv, krebs- und entzündungshemmend - Effektive Hilfe bei Erkältungen, Grippe, Krämpfen, Verdauungsbeschwerden u.v.m. - Mit gesunden Küchenrezepten und Kosmetik zum Selbermachen
: Mankau-Verlag GmbH
: 9783863747190
: 1
: CHF 7.10
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: Alternative Heilverfahren
: German
: 159
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Schwarz r Holunder - Heilpflanze des Jahres 2024 Der Holunder - Sambucus nigra - wurde von den Kelten und Germanen als Schutzbaum verehrt. In unseren Breitengraden hat er eine uralte Tradition als Heilpflanze und wurde insbesondere in ländlichen Gegenden über Jahrhunderte als Allheilmittel eingesetzt. Holunderblüten und -beeren, Blätter, Rinde und Wurzeln bieten uns eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen, ätherischen Ölen und bioaktiven Substanzen - etwa Flavonoide, Phytosterine, Gerbstoffe und Saponine -, die dem beliebten Gartenstrauch die Auszeichnung als 'Heilpflanze des Jahres' eingebracht haben. Holunder bekämpft nachweislich Grippe- und Erkältungsviren, entgiftet, fördert die Verdauung, lindert Magen-Darm-Beschwerden, stärkt die Nerven und verjüngt die Haut; seine zahlreichen heilsamen Eigenschaften - er wirkt unter anderem fiebersenkend, antioxidativ, schmerzlindernd, krampflösend, entzündungshemmend, immunstärkend, herzschützend und antidepressiv - machen den 'Holler' zu einem Juwel der Hausapotheke. * Hollerstark: Inhaltsstoffe und Heilwirkungen des Schwarzen Holunders * Hollergesund: Anwendungen und Zubereitungen für Beschwerden von A bis Z * Hollerfein: Von Gelee über Likör bis zur Suppe - einfache Holunderrezepte für die Küche * Hollerschön: Ätherisches Holunderblüten- und Holundersamen-Öl , Blütenauszug, Blattsalbe und mehr - Holunder-Kosmetik zum Selbermachen Sie werden sehen: Holunder steckt voller Wunder!

Barbara Simonsohn (geb. 1954) ist Ernährungsberaterin und Reiki-Ausbilderin. Seit 1982 gibt sie Seminare im In- und Ausland, vor allem über das authentische Reiki mit sieben Graden, aber auch in Azidose-Therapie und -Massagen nach Dr. Renate Collier sowie in Yoga. Darüber hinaus befasst sie sich intensiv mit dem Thema 'gesunde Ernährung' und gilt als Expertin für 'Superfoods'. Regelmäßig reist die Hamburgerin nach Indien, wo sie meditiert und ehrenamtlich als Englischlehrerin für Waisenkinder arbeitet; außerdem fördert sie Moringa-Projekte und hat im Rahmen ihrer Entwicklungsarbeit auf Haiti Fruchtbäume gepflanzt und Bio-Gärten angelegt. Seit 1995 hat Barbara Simonsohn zahlreiche Ratgeber im Bereich der ganzheitlichen Gesundheit veröffentlicht; die Gesamtauflage ihrer Bücher beläuft sich auf über 560.000 Exemplare.

Zur Botanik der Holunderpflanze


Der Holunder gehört zur Familie der Moschuskrautgewächse aus der Ordnung der Kardenartigen (früher hat man ihn der Familie der Geißblattgewächse zugeordnet). Holunderbäume können hundert Jahre und älter werden, es gibt auch zweihundert Jahre alte Methusalems. Die Pflanzenfamilie enthält vier Gattungen mit etwa 220 Arten. Weitere Vertreter sind der Schneeball und das Moschuskrautgewächs, auch als Bisamkraut bekannt.

Der Schwarze Holunder,Sambucus nigra, ist in unseren Breiten der am wenigsten giftige, der Zwergholunder oder Attich,Sambucus ebulus, ist am giftigsten, und die Mittelstellung nimmt der HirschholunderSambucus racemosa, der auch Traubenholunder oder Roter Holunder genannt wird, mit seinen leuchtend roten Beeren ein.

Der Rote Holunder ist die zweithäufigste Holunderart bei uns und wird nur 4 Meter hoch. Man findet ihn oft auf Waldlichtungen und an Berglagen, er kommt bis zu einer Höhe von 2000 Metern vor. Die Blüten kann man wie die vom Schwarzen Holunder nutzen. Die Beeren sind rot und ungiftig, die Samen aber giftig und müssen bei der Verarbeitung ausgesiebt werden. Ohne Samen hat man eine herrliche Grundlage für Mus, Saft und Konfitüre.

INFO

EIN UNLIEBSAMER VERWANDTER

Der Zwergholunder ist auch als »Stinkholunder« bekannt. Es handelt sich hier nicht um einen Baum oder Strauch, sondern um eine krautige Staude, die nur 1,5 Meter hoch wird. Wie der Name schon sagt, verströmen alle Pflanzenteile einen sehr unangenehmen Geruch, sodass er mit dem Schwarzen Holunder nicht zu verwechseln ist und man nicht auf die Idee käme, ihn zu sammeln. Die Äste bleiben krautig, das heißt, sie verholzen nicht. Seine weißen oder rosafarbenen Blüten riechen nach bitteren Mandeln und haben markante purpurne Staubbeutel, der Schwarze Holunder hat gelbe. Die Schirmrispen des Zwergholunders bleiben im Gegensatz zum Schwarzen Holunder auch dann aufrecht stehen, wenn sie Früchte tragen. Die Beeren unterscheiden sich durch eine kleine Delle in der Fruchtschale von denen des Schwarzen Holunders. Die Fruchtstände sind im Gegensatz zum Schwarzen Holunder steil nach oben aufgerichtet. Der Zwergholunder genoss bei den Galliern eine ebenso große Verehrung wie der Schwarze Holunder. Mit dem Saft der Attichwurzel färbten die Kelten ihre Haare schwarz. Kindern mit Geschwüren wurde ein Stück Wurzel um den Hals gehängt. Kräuterpfarrer Kneipp verwendete die gedörrte, zu Pulver zerstoßene Wurzel als wirksames Mittel zur Anregung der Nierentätigkeit.1 Den Bauern diente der giftige, übel riechende »Stinkholunder« als Abwehrzauber gegen Hexen, Schlangen, Würmer, Ungeziefer beim Vieh, Wühlmäuse, Ratten, Mäuse und böse Geister.

Der Schwarze Holunder


Der amerikanische Schwarze Holunder,Sambucus canadensis, ist eine Unterart des Schwarzen Holunders, wird aber nur 3 Meter hoch. Er erfreut sich auch bei uns wachsender Beliebtheit, weil die Beeren süßer sind als