: Anjana Gill
: Das kleine Hotel, wo Wünsche wahr werden Eine Erzählung über die lebensverändernde Kraft unserer Gedanken. SPIEGEL Bestseller. BookTok Bestseller
: Heyne Verlag
: 9783641319205
: 1
: CHF 9.90
:
: Spiritualität
: German
: 272
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Eine zauberhafte Erzählung über die Kraft unserer Gedanken und wie wir das Leben unserer Träume erschaffen

Eigentlich möchte sich die Erzählerin dieser inspirierenden Geschichte nur eine kleine Auszeit nehmen, um dem Stress und Trubel des Alltags zu entfliehen. Und so mietet sie sich scheinbar zufällig in ein kleines Hotel ein, das nicht nur wegen des steinernen Glückselefanten, der den Eingang schmückt, eine ganz besondere Aura ausstrahlt. Hier trifft sie auf die geheimnisvolle Inhaberin des Hotels: die charismatische Sita, die aus einem Dorf am Fuße des Himalaya stammt. Nach und nach offenbart Sita ihr die sieben Geheimnisse der Wunscherfüllung – uraltes, verborgenes Wissen, das die Kraft hat, das Leben von Grund auf zu verändern ...
Ein bezauberndes Leseerlebnis voller inspirierender Impulse für den eigenen Alltag: Die Bestsellerautorin Anjana Gill zeigt, wie wir Kurs nehmen auf Glück und Erfüllung und unsere verborgene Herzenswünsche wahr werden lassen!

  • Inspiration und Unterhaltung für alle Fans von erzählender Lebenshilfe – mit zahlreichen praktischen Übungen und Visualisierungen
  • Von der Autorin des Bestsellers »Der kleine Elefant, der den Menschen das Glück brachte«


Anj na Gill ist Bestsellerautorin mit deutsch-indischen Wurzeln, Online-Coach und seit über 20 Jahren Expertin für moderne Spiritualität und Manifestation. Ihre Leidenschaft ist es zu zeigen, dass es tatsächlich eine Verbindung zwischen Himmel und Erde gibt, die das Leben auf ungeahnte Weise bereichern kann. Anjana Gills Motto: »Alles ist möglich – wenn du die Kraft deiner Gedanken richtig nutzt und mit dem Universum zusammenarbeitest.«

Das erste Gesetz der Wunscherfüllung

Zielklarheit

Am nächsten Morgen wachte ich zum Glück früh auf. Ich freute mich total. Sita hatte mir nämlich bei der Ankunft erzählt, dass sie den Tag jeden Morgen um 6.30 Uhr mit Yoga begann und wer wollte, konnte gern mitmachen. 6.30 Uhr! Mitten in der Nacht! Zumindest im Urlaub, dachte ich. Ich persönlich fühle mich schon gestresst, wenn es da nur bis zehn Uhr Frühstück gibt. Geht dir das auch so? Urlaub ist schließlich Urlaub. Na ja, aber an diesem Tag war ich glücklicherweise schon früh wach und so konnte ich beim Morgenyoga dabei sein.

Es war wunderschön. Wir begannen mit dem Sonnengruß. Ich kannte ihn und konnte ihn früher richtig gut. Allerdings war ich etwas aus der Übung, muss ich gestehen, und ziemlich eingerostet. Aber es war trotzdem herrlich. Yoga draußen im Freien im frühen Morgenlicht zu machen, unter einem hohen alten Baum, der in der Mitte des Gartens stand das war schon besonders und ganz anders, als in dem Yogastudio in der ersten Etage, in dem ich früher war. Zum Abschluss der Stunde machte Sita eine wunderbare Atemübung, und ich muss sagen, so gut und frisch hatte ich mich schon ewig nicht mehr gefühlt. Ich sollte unbedingt wieder öfter Yoga machen, nahm ich mir fest vor. Ich werde mich gleich nächste Woche wieder anmelden. Ja, das mache ich.

Nach einem wunderbar köstlichen Frühstück, das ich mir ja heute richtig verdient hatte, spürte ich das Bedürfnis, diese ganzen Informationen von gestern noch einmal in Ruhe sacken zu lassen und mir ganz in Ruhe erst einmal die Umgebung anzuschauen. Das mache ich eigentlich immer zu Beginn des Urlaubs. Machst du das auch so gern?

Es war so schön und friedlich hier. Ich war rundum froh, dem Stadtleben für ein paar Tage entkommen zu sein. Ich finde das Leben in der Stadt zwar ganz nett, es wird nie langweilig, aber manchmal nervte es mich auch. Zeitweise ist es mir einfach zu hektisch und zu wuselig und überall ist Stau, das nervt einfach. Weißt du, was ich meine?

Hier war es anders. Überall hier an diesem See gab es hübsche Stellen, die zum Verweilen einluden. An einem Platz zum Beispiel, vom Hotel ungefähr 350 Meter entfernt, hingen die Äste einer alten Weide bis in den See hinein und bildeten eine Art Tunnel. Wunderschön. Man konnte hindurchspazieren und sich wie unter einem Feenbaum fühlen. An wieder einer anderen Stelle gab es eine kleine Pappelallee mit ungefähr zwölf alten großen Pappeln, die wie aufgereiht hintereinander standen. Einfach nur schön. Unter einer dieser Pappeln parkte ein kleines Cafémobil. Das stand wohl im Sommer jeden Tag hier, wie ich erfuhr. Neuerdings stehen diese kleinen Caféwagen und auch Food Trucks ja gefühlt an jeder Ecke. Ich mag sie sehr und dieses kleine Kaffeeauto hier war besonders schön. Rot gestrichen und mit dem Namen versehen: »Alessios kleines Cafémobil«. Vor das Fahrzeug hatte Alessio, ich nahm an, dass er es war, vier kleine klappbare Holztische und Stühle gestellt. Herrlich, hier im Schatten. Ich gönnte mir einen Latte macchiato, der ein wahrer Genuss war. Ich glaube, ich blieb über eine Stunde einfach an einem dieser Tischchen sitzen.

Einfach mal nichts tun und genießen. Das sollten wir alle viel öfter tun – also ich zumindest. Du wahrscheinlich auch, oder? Wir sind ja alle ziemlich eingespannt. Und wir sollten uns etwas mehr um uns selbst kümmern. Wenn du Lust hast, können wir uns ja mal bei einem dieser Cafémobile auf einen Café Latte treffen und über unsere Wünsche reden. Das wäre schön. In meiner Stadt oder vielleicht auch in deiner. Schauen wir mal, wann das Schicksal oder besser gesagt das Universum uns »zufällig« zusammenbringt. Ich bin gespannt.

Nach dieser wunderbaren Pause schlenderte ich ziemlich entspannt zurück in mein wunderschönes Hotel der Wünsche. Am Eingang erwartete mich schon Sita. Und wieder war ich von ihrer strahlenden Erscheinung ganz angetan, insbesondere von ihren warmen und leuch