: Josef S. Schmid
: Der Keltendolch historische Krimi-Fiktion
: Books on Demand
: 9783758396151
: 1
: CHF 4.40
:
: Historische Kriminalromane
: German
: 248
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der Druide Gwydion entdeckt in einer Felsspalte eines Sakralplatzes einen uralten Bronzedolch und verwendet ihn bei einer rituellen Feier, bei der ihm ein peinliches Missgeschick passiert. Er arrangiert daraufhin eine Zwangsheirat der jungen Kendra mit dem verwitweten Clanführer Torin. Die unglückliche Ehe führt schließlich nach einigen Jahren zur Trennung. Kendra und ihre siebenjährige Tochter Bryanna wenden sich dem einfühlsamen Pferdezüchter Glen zu. Torin lässt sich in Zorn und Wut über diese Schmach zu einem fahrlässigen Unternehmen hinreißen, das Unheil über sein Dorf bringt und schließlich zu einem Mordkomplott gegen Glen führt. Der Druide Gwydion und Kendra versuchen die Wahrheit über diese Untat aufzudecken, benötigen aber dabei die Unterstützung der kleinen Bryanna. Doch weitere ungewöhnliche Ereignisse stören das Leben der Dorfbewohner empfindlich... Welche Rolle spielt dabei der geheimnisvolle alte Bronzedolch?

Ich bin 67 Jahre alt (Jahrgang 1956) und habe nach meinem Studium lange Jahre in der Automobilwirtschaft im Bereich Planung und Finanzen gearbeitet. Seit zwei Jahren befinde ich im Ruhestand. Seit meiner Jugend interessierte ich mich für Reise- und Abenteuerromane und beschäftige mich in den letzten Jahren verstärkt mit historischen Ereignissen - insbesondere im keltischen / römischen / germanischen Umfeld. Hierzu habe in kleineren Rahmen Vorträge gemacht. Aus diesen Erkenntnissen ist in dieses Buch entstanden.

Torin


Kendra erwachte mit Kopfschmerzen und steifen Gelenken. Gwydion brachte ihr einen kalten Umschlag, den sie sich über die Stirn legte und nach einiger Zeit fühlte sie sich besser und stand auf. Sie war bei der Zeremonie eingeschlafen, der Trank, die Hitze, der Rauch und die ganze Atmosphäre der kleinen Hütte hielten sie von der Kenntnis der Opfer und Riten fern. Aber so war es gewollt und so hatte es ihr auch Gwydion angekündigt. Die Sonne stand schon eine Handbreit über dem Horizont als sie aus dem Gebäude trat und sich fragte, was jetzt folgen sollte.

Gwydion nahm sie bei der Hand und ging mit ihr zurück ins Dorf, wo die meisten Menschen, an denen sie vorbei gingen, von ihrem normalen geschäftigen Treiben neugierig aufsahen und ihnen lange nachblickten. Diese junge Frau war ungewöhnlich attraktiv und ungewöhnlich war auch, dass sie als Maikönigin schon im April gekrönt wur