: Alexander Becker
: Déjà vu Botschaft aus dem Jenseits
: Books on Demand
: 9783758344411
: 1
: CHF 6.60
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 196
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
In einer Gewitternacht mit orkanartigen Sturmböen kommt es auf einer Landstraße durch ein Waldstück zu einem fürchterlichen Zusammenstoß zweier Autos. Beide Insassen werden herausgeschleudert und kommen nach einer Weile der Bewusstlosigkeit neben den total demolierten Fahrzeugen zu sich. Freudig begrüßen sie die Rettungswagen, doch sehr bald müssen sie feststellen, sie werden überhaupt nicht wahrgenommen und sie können sich auch nicht mit den Helfern verständigen. Fassungslos müssen sie es akzeptieren und machen sich zu Fuß auf den Weg zur nächsten Ansiedlung, merken jedoch, auch hier können sie keine Hilfe finden, denn niemand scheint sie zu bemerken. Bis sie endlich auf Menschen treffen, die zumindest mit ihnen in Kontakt treten können. Eine Frau Doktor, die sie im Krankenhaus betreut und der mystische Herr Weiß nehmen sich den beiden an. Werden sie überleben oder müssen sie sich mit der unnatürlichen Situation der"Unsichtbarkeit" abfinden?

Alexander Becker, Dorfstraße 23 37127 Niemetal-Imbsen verh. mit Gabriele Sandmüller

2. Kapitel

So, Jungs, das war’s für heute. Ich mache mich jetzt auf den Heimweg“, ruft Mike in die gesellige Männerrunde, steht auf und holt seine Jacke von der Garderobe.

„He, das geht aber nicht“, protestieren seine Freunde. Wir verlangen Revanche. Erst uns das Geld beim Pokern abknöpfen und dann sang und klanglos verschwinden. „Also wirklich, was sind das denn für Manieren“!

Lauthals rufen sie ihm zu, er solle wenigstens noch die Abschlussrunde, die bereits von der Kellnerin serviert wurde, mittrinken.

„Ja, natürlich, Freunde“, sagt er, nimmt sich ein Schnapsglas vom Tablett und knöpft die Jacke zu.

„Na, dann zum Wohl!“

Alle greifen ebenfalls zu den Gläsern und prosten ihm zu.

Nachdem sie ausgetrunken haben, bemerkt er grinsend: „Bevor ihr jetzt hinter meinem Rücken über mich ablästert, sage ich nur, diese Runde geht auf mich und ich habe auch schon beim Wirt bezahlt“.

Die Stammtischfreunde applaudieren und reden auf ihn ein, er solle doch noch ein wenig bleiben.

„Nein, bitte, das geht wirklich nicht. Habt Verständnis, ich muss jetzt los, denn laut der Wetter-App sieht es draußen alles andere als schön aus. Ein Unwetter zieht auf und ihr wisst doch, ich habe noch eine ganz schöne Strecke bis zu meiner Wohnung zurückzulegen. Ihr seid da schon besser dran, da ihr j