Prolog: Lasst uns die beste aller Bühnen zaubern!
Ich erinnere mich nicht mehr, wie alles anfing. Ich weiß nur, dass ich schon immer eineEminenz im Schatten werden wollte.
Vielleicht durch Anime, Manga oder Filme? Egal, es machte keinen Unterschied. Solang es eine Eminenz im Schatten gab, war ich zufrieden.
Nicht der Protagonist, nicht der Endboss, sondern jemand, der aus den Schatten heraus das Geschehen kontrollierte und auch nur dann seine wahre Kraft zur Schau stellen würde. Ich bewunderte diese Eminenzen und wollte so sein wie sie. So wie manche Kinder Helden werden wollten, wollte ich eine Eminenz im Schatten werden, nicht mehr und nicht weniger.
Aber anders als bei diesen Kindern war meine Bewunderung nicht nur ein vorübergehendes Fieber. Es war ein Feuer. Ein Feuer, das tief in meinem Herzen loderte, das mich motivierte und das niemals erlöschen würde.
Karate, Boxen, Kendo, Mixed Martial Arts ... Ich lernte alles, was ich brauchte, um stärker zu werden, und verbarg meine wahren Fähigkeiten. Denn eines Tages würde der richtige Augenblick kommen.
In der Schule führte ich ein ganz normales Leben. Ich fiel nie auf und war ein harmloser Nebencharakter A. Die andere Seite meines Alltags drehte sich ausschließlich darum zu trainieren. Das war meine Jugend, mein Leben als Schüler.
Doch mit der Zeit breitete sich in mir ein Gefühl der Unsicherheit aus. Es war an der Zeit, sich der Realität zu stellen.
Sosehr ich mich auch bemühte, es war zwecklos.
Ganz gleich, wie viele Kampfsportarten ich auch meisterte, ich würde nie so überwältigend stark sein wie die Eminenzen aus den Geschichten. Ich könnte höchstens eine Gruppe Halbstarker verprügeln. Gegen Schusswaffen war ich machtlos und wenn mich ein Trupp voll bewaffneter Soldaten umzingelte, wäre ich erledigt.
Welche Eminenz im Schatten würde sich schon von Soldaten besiegen lassen ... Einfach lächerlich.
Sogar