: Abby Green
: Tanz ins Glück mit dem sexy Boss
: Cora Verlag
: 9783751524636
: Julia
: 1
: CHF 2.20
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 144
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Ein Date mit dem Boss? Haushälterin Carrie kann nicht fassen, was der Earl of Linden von ihr verlangt: Sie soll ihn zu einem exklusiven New Yorker Wohltätigkeitsball begleiten! Dabei macht allein seine Nähe sie schon so nervös! Doch um ihren Job nicht zu verlieren, sagt sie Ja. Ein Fehler? Als sie in seinen Armen über das Parkett schwebt, kann sie seiner magischen Anziehungskraft nicht mehr widerstehen. Wie im Rausch lässt sie sich zu einer Liebesnacht in seinem Luxus-Penthouse verführen - so heimlich wie folgenreich ...



<p>Abby Green wurde in London geboren, wuchs aber in Dublin auf, da ihre Mutter unbändiges Heimweh nach ihrer irischen Heimat verspürte. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zu Büchern: Von Enid Blyton bis zu George Orwell - sie las alles, was ihr gefiel. Ihre Sommerferien verbrachte sie oft bei ihrer Großmutter in Kerry, und hier bekam sie auch ihre erste Romance novel in die Finger. Doch bis sie ihre erste eigene Lovestory zu Papier brachte, vergingen einige Jahre: Sie studierte, begann in der Filmbranche zu arbeiten, aber vergaß nie ihren eigentlichen Traum: Irgendwann einmal selbst zu schreiben! Zweimal schickte sie ihre Manuskripte an Mills& Boon, zweimal wurde sie abgelehnt. Doch 2006 war es endlich soweit: Ihre erste Romance wurde veröffentlicht. Abbys Tipp: Niemals seinen Traum aufgeben! Der einzige Unterschied zwischen einem unveröffentlichen und einem veröffentlichten Autor ist - Beharrlichkeit!</p>

PROLOG


Carrie Taylor war viel zu überrascht, um wegen des bevorstehenden Vorstellungsgesprächs aufgeregt zu sein.

Sie konnte es immer noch nicht fassen, dass sie tatsächlich zum Gespräch eingeladen war. Bisher hatte sie in einem kleinen Drei-Sterne-Hotel in Manchester gearbeitet – mehr Erfahrung im Gastgewerbe konnte sie nicht vorweisen. Daher hatte sie sich auch kaum Chancen ausgerechnet, als sie sich auf die Stelle als Haushälterin eines vornehmen Hauses in London beworben hatte.

Doch jetzt stand sie hier – in einem prestigeträchtigen Herrenhaus in einer der wohlhabendsten Wohngegenden Londons. Dies war eine völlig neue Liga. Wahrscheinlich war sie auch deshalb in die engere Auswahl gekommen, weil sie sofort anfangen konnte. Schließlich hatte sie keine Verpflichtungen und keine Familie mehr, dachte sie traurig.

Bevor die Gefühle sie überwältigen konnten, verdrängte sie sie schnell wieder. Sie hatte im vergangenen halben Jahr einen dicken Schutzwall um ihr Herz gebaut und würde diesen jetzt ganz sicher nicht niederreißen. Wenn sie weit entfernt von ihrem jetzigen Zuhause einen sicheren Ort gefunden hatte, konnte sie in Ruhe ihre Wunden lecken. Der Abstand würde ihr bestimmt guttun, auch wenn sie den Erinnerungen natürlich nicht davonlaufen konnte.

Sie schob die Gedanken an die Vergangenheit energisch beiseite und versuchte, sich auf das bevorstehende Vorstellungsgespräch zu konzentrieren. Vermutlich bekam sie den Job sowieso nicht. Eine ganze Reihe wesentlich erfahrener und eleganter wirkender Damen und ein älterer Herr in einem schicken Dreiteiler waren vor ihr hereingebeten worden. Die anderen Bewerber trugen alle keine billige Kleidung von der Stange, dachte Carrie und zog verschämt ihre zerknitterte Bluse glatt.

Ihre Jacke und ihr Rock passten nicht gut zusammen, aber immerhin hatten beide Teile fast die gleiche Farbe, also musste es so gehen. Außerdem hatte ihre Feinstrumpfhose ein Loch, und sie hoffte inständig, dass man es nicht sah. Sie hatte im letzten halben Jahr mindestens fünf Kilo abgenommen. Eigentlich hätte sie für diesen Termin ein neues Outfit kaufen müssen, doch alles war so schnell gegangen, dass sie dafür keine Zeit gehabt hatte.

„Die Auswahlkriterien sind sehr streng. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, hatte der für die Bewerber zuständige Assistent bei der Begrüßung gesagt. Und dann hatte er ungläubig gefragt: „Haben Sie wirklich noch nie von Massimo Black, Lord Linden, gehört? Er ist der Earl of Linden.“

Carrie hatte abwesend den Kopf geschüttelt. „Nein. Ist das schlimm?“

„Nein, eigentlich nicht“, hatte der Mann erwidert, sie dabei jedoch angesehen, als hätte sie zwei Köpfe.

Carrie dachte an die Unterhaltung zurück. Ihr potenzieller neuer Arbeitgeber war zweifellos sehr reich, außerdem war er ein Earl und dazu noch ein Lord. Vielleicht war er Politiker? Sie konnte unmöglich ihr Handy rausholen und ihn googeln. Sie ärgerte sich, dass sie nicht eher auf die Idee gekommen war. Im Zug hätte sie ausreichend Zeit dafür gehabt. So etwas tat man doch, um sich auf ein wichtiges Bewerbungsgespräch vorzubereiten – man e