: Miya Kazuki
: Katharina Altreuther
: Ascendance of a Bookworm: Kein Weg ist zu weit, um Bibliothekarin zu werden - Teil I: Die Tochter eines Soldaten Band 1
: JNC Nina
: 9783989615809
: 1
: CHF 7.10
:
: Kinder- und Jugendbücher
: German
: 351
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Urano ist ein echter Bücherwurm und hat ihren absoluten Traumjob gefunden: Bibliothekarin an einer Universität. Doch bevor sie die Stelle antreten kann, stirbt sie und wird als Tochter eines Soldaten in einer Welt wiedergeboren, in der die meisten Menschen nicht lesen können und Bücher Mangelware sind. Für Urano ein echtes Worst-Case-Szenario, denn was macht ein Bücherwurm ohne Bücher? Richtig: sie macht sie selbst. Und damit sie wieder von Büchern umgeben sein kann, muss Urano sie wohl oder übel selbst herstellen ...

Ein neues Leben


Mir ist heiß ... Alles tut weh ... Ich will nicht mehr ...

Ich hörte, wie sich eine kindliche Stimme, die direkt in meinen Kopf eingedrungen zu sein schien, über ihren Unmut und ihre Qual beklagte.

Du kannst dich noch so sehr bei mir beschweren ... Was soll ich denn tun?

Während ich das dachte, wurde die junge Stimme immer leiser.

Huch? Genau in dem Moment, als ich dachte, dass die Stimme nicht mehr zu hören war, verschwand das Membran-ähnliche Etwas, das mich umhüllte, und mein Bewusstsein kehrte langsam wieder zurück. Gleichzeitig spürte ich, wie sich das grippeartige Fieber und die Gelenkschmerzen in meinem Körper ausbreiteten.Du hast recht. Mir ist heiß. Alles tut weh. Ich will auch nicht mehr, stimmte ich der jungen Stimme zu.

Aber sie antwortete nicht.

Da die Hitze unerträglich war, suchte ich nach einem kühleren Teil der Decke und versuchte, mich im Bett umzudrehen. Vielleicht lag es am Fieber, aber ich konnte mich nicht so bewegen, wie ich es wollte. Als ich meinen Körper wie etwas Fremdartiges mühevoll bewegte, nahm ich ein Rascheln wahr, als würde sich unter meinem Körper Papier oder Stroh aneinanderreiben.

„Was ist das für ein Geräusch?“

Obwohl ich wegen des Fiebers heiser sein sollte, kam aus meinem Mund eine kindliche, hohe Stimme. Egal, wie viel ich darüber nachdachte, sie klang nicht wie meine eigene, vertraute Stimme, sondern hatte eine auffallende Ähnlichkeit mit der kindlichen Stimme in meinem Kopf.

Auch wenn sich mein Körper wegen des starken Fiebers schwer anfühlte und ich lieber weitergeschlafen hätte, konnte ich das ungewohnte Gefühl der Decke und die hohe Stimme, die ich nicht als meine eigene wiedererkennen konnte, nicht länger ignorieren und öffnete langsam meine Augenlider. Da das Fieber hoch zu sein schien, war meine Sicht trüb und verzerrt. Die Trä