Hat der Volksmund recht, dass Irren menschlich ist, und dass es gerade auf dem Gebiet des Glaubens keine sicheren Wahrheiten gibt, höchstens subjektive Überzeugungen, und dass deshalb jeder nach seiner eigenen Fasson selig werden soll, so Friedrich der Große?
Unterstützung bekommt diese Meinung heute durch die Argumentation:
Auch das Christentum und die christlichen Kirchen hätten sich in Zeiten zunehmender Globalisierung, dem näheren Zusammenrücken der Völker auf dereinen so bedrohten Erde um ein tolerantes gleichwertiges Miteinander der Menschen, der Völker, ihrer verschiedenen Religionen und Kulturen zu bemühen: Eine Wahrheit unter anderen sei die christliche Religion und gerade durch die Anerkennung und Umsetzung dieser Wahrheit könne sie ihrem Ziel näherkommen, nämlich dem Frieden unter den Menschen un