Aquilon
Amducias starrte in einen Sturm aus Schnee. Unbändig blies der Wind die Flocken über die Hänge und verhüllte die Gestalt, nach der Amducias Ausschau hielt. Kälte kroch in den Leib des hochgewachsenen Mannes. In eine schlichte Robe gekleidet, mit einem Proviantbeutel in der einen Hand und einem hölzernen Stab in der anderen, weilte er auf einem Vorsprung und schien sich der Macht des Winters entgegenzustellen. Der Sturm zerrte an seinem langen Haar, das so schwarz wie der Raben Federn war und an deren Enden Eiskristalle wuchsen.
Zwei Tage lang hatten sie vor Augen, was sich nun hinter all dem Weiß versteckte. Ein Gebirgszug, höher und mächtiger als alle Berge, die sie in ihrer Heimat kannten. Und war ihre Reise übe