Die Familie von William Alexander (geboren wurde er mit dem Namen Wilhelm), lebte im damals dünn besiedelten Ostpreußen. Zu jener Zeit, als dort adelige Großgrundbesitzer wie die Grafen von Dohna,7) derer zu Finckenstein8) oder Döhnhoff9) herrschten. Die Landwirtschaft machte sie reich und mächtig, und Ostpreußen war eine prall gefüllte Komkammer. Die großen und herrschaftlichen zweigeschossigen Gutshäuser zeugen noch heute von dem einstigen Reichtum der „Blaublütigen." wie das einfache Landvolk spöttisch den Land- und Geldadel nannte. Freilich, das gemeine Volk, von dem rund Dreiviertel in der Landwirtschaft arbeiteten und somit direkt vom Adel abhängig waren, lebte deutlich bescheidener. Ihre Häuser waren klein und einstöckig, meist hatten sie nur einen einfachen Lehmboden, eine kleine Kochstelle, einen spärlichen Ofen, und zum Schlafen dienten in der Regel mit Stroh gefüllte Säcke, auf denen man sich nach einem harten Tag bettete. Die Familie Alexander lebte in einem Dorf namens Rautenberg,10) bestehend aus einer Ansammlung von gut drei Dutzend kleinen, hauptsächlich einstöckigen Häusern. Es gab dort eine kleine Bahnstation mit einem einzelnen Gleis in Richtung Tilsit, das rund 40 Kilometer entfernt ist, einen Schmied, einen Friseur, einen Sattler, eine kleine Schule, in deren Obergeschoss der Lehrer zugleich auch wohnte. Ebenso gab es eine Poststelle, eine Kirche und einen kleinen Warenladen für das Nötigste: Also Zucker, Salz, Pfeffer und Mehl. Das war es dann aber auch schon. Es gab weder einen richtigen Arzt, es gab keine Apotheke, keinen Schuster und erst recht keinen elektrischen Strom. Elektrischer Strom erreichte Rautenberg erst im Jahr 1927, und der Generator, der den Strom für die spärliche Straßenbel