: Y. M. Aküzüm
: Der Kreator Der Menschen neue Wege
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740760779
: Der Kreator
: 1
: CHF 8.80
:
: Science Fiction
: German
: 646
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Das Finale der KREATOR-TRILOGIE: Die gefährdete Zukunft der Menschheit erfordert ihre Einigkeit. Keylam Baine setzt alles daran, Juna zu befreien. Die künstliche Intelligenz der Außerirdischen hilft ihm, enthüllt dabei jedoch ein weiteres Geheimnis. Doch Keylam bleibt keine Zeit, das zu verarbeiten, denn der Konflikt zwischen Retros und Zenonisten bricht offen aus und droht, die Menschheit zu zerreißen. Als das Geheimnis um die Existenz der Zheeylaner frühzeitig offenbart wird, beginnen die Ereignisse, sich zu überschlagen. Können Triton und Mana, die beiden Menschen aus dem Wildland, Keylam helfen? Doch in der Regierungshauptstadt angekommen, ist nichts mehr, wie es war, und die beiden werden von Keylams Schicksal mitgerissen.

Y. M. Aküzüm, Jahrgang 1976, geboren und aufgewachsen in Winterthur, Schweiz, entdeckte das literarische Schreiben Ende 2018. Ihr Erstlingswerk, eine utopische Trilogie, obwohl in nicht allzu ferner Zukunft spielend, ist vollgepackt mit aktuellen Themen, die zum Nachdenken anregen. Problematiken und Sinnesfragen werden angesprochen, teilweise absichtlich nur sanft gestreift, und regen zum Diskutieren an. Mit ihrer Soft-Science-Fiction möchte die Autorin insbesondere auch die Leserschaft ansprechen, welche dem Genre Science-Fiction oft kritisch gegenübersteht.

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Der Stimmenwirrwarr drang nicht zu Kalea durch, sondern prallte an ihrem persönlichen Schutzschirm ab, genau wie die Mikrometeoriten an der Hülle des Raumschiffs, in dem sie lebte. Heute empfand sie die Temperatur kühler als sonst und fröstelte, doch nicht genug, um aus ihrer Starre auszubrechen. Sie wusste nicht, wie lange sie schon im Aufenthaltsraum saß und auf die Projektion der Außenaufnahme starrte. Ein leeres, schwarzes Nichts und gelegentlich ein paar kleine, helle Punkte. Weit weg.

Seit der Kursänderung hatte sich ihre Stimmung verändert. Dabei hätte die Aussicht auf eine Zukunft ohne einen metallenen Käfig sie glücklich machen müssen. Die Vorstellung, das erste Mal auf richtigem Boden zu stehen, echten Wind, Sonne und Regen auf der Haut zu fühlen. Ob es so anders als in den virtuellen Welten war? Die Aufregung um sie herum war groß. Endlich hatten sie eine Heimat gefunden. Nach so langer Zeit schien jetzt der perfekte Planet auf sie zu warten. Nicht wenige Mitreisende hatten über die vergangenen Jahre hinweg die Hoffnung beinahe aufgegeben. Doch kaum hatten sie die erfreuliche Nachric