: Holger Karsten Schmid
: Formen der Spiritualität und die Heilslehre über die'Philosophia perennis' in kritischer Beleuchtung BAND IV Vom Einfluß der Kosmokratoren der Astralwelten auf die Psychonauten, die Religionsgründer, die Medien, spirituellen Lehrer, Sat- und Jagad-Gurus, Seelen-Coaches, die Licht- und Energiearbeiter, die Politiker, Heiler und Psychotherapeuten
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740760816
: Techniken des Heiligen und deren paranormalen Phänomene und Auswirkungen auf das Bewußtsein und Selbstverständnis
: 1
: CHF 13.20
:
: Märchen, Sagen, Legenden
: German
: 574
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Immer wieder"neue Heilsanbieter" profilieren sich als faszinierende"monetäre Lichtgestalten" mit ihren Projekten, Mysterienschulen, Instituten, medialen Ausbildungsangeboten, Workshops und Gruppen, um zuletzt miteinander zu konkurrieren, Im Coaching-Sektor tummeln sich"Spiritual-Teacher&q ot;, die ihre von diversen Geistführern oder inkarnationsfreudigen Aliens als"Empfangskanal" in"Trance-Speakings" vermittelten Lehren weiter verbreiten und dafür werben, deren Energien für angeblich tiefere oder ganzheitlichere innere Heilungsprozesse zu nutzen. Zunehmend mehr Menschen verüben spirituelle Praktiken ohne zu wissen, auf was und worauf sie sich dabei wirklich einlassen. Der Autor beschreibt verschiedene"Ausdrucksfo men der Spiritualität", klärt die Hintergründe und Zielsetzungen dieser auf und macht deutlich, woran man erkennen kann, ob es sich dabei wirklich um heilsame oder um unheilvolle spirituelle Wege handelt, wann eine geistige Erweckung, wann und wodurch eine spirituelle Krise entsteht. Er belegt, wie die Herrscher des Kosmos, die Kosmokratoren, Pseudoheilungen, -wunder, -erweckungen, -visionen, -reinkarnationserinnerungen, -erleuchtungen, -charismata (Siddhis), -weissagungen- -offenbarungen und -heilslehren bewirken, vermitteln, und dabei ganz andere Ziele verfolgen als vorgegeben. Bekanntlich werden Interessenten mit Halbwahrheiten geködert. Selbst als eine Magd in Philippi, eine Wahrsagerin, fromme Prophezeiungen gab und fromm redete, entlarvte Paulus den Geist in ihr (Apg. 16,16 f.). Der Autor zeigt das Gefährdungspotential religiös unterbauter Medialität und einer Instant-Spiritualität auf, während er gleichzeitig neue Glaubensgewissheiten schafft, die zu einer heilsamen Ehrfurcht vor dem Leben, vor dem Schöpfer, zu tiefem innerem Frieden führen.

Holger Karsten Schmid, geboren am 15.09.1968 in Marburg an der Lahn; Graphik-Design Studium in Hamburg, Kunsttherapie in Nürtingen, Psychologie an der Bergischen Gesamthochschule Wuppertal und Soziale Verhaltenswissenschaften an der Theologischen Hochschule Friedensau; 2000 Graduierung zum Magister Artium im Hauptfach"Soziale Verhaltenswissenschaften / Klinische Psychologie". Ausbildung zum Sozialtherapeuten für Suchtkrankenhilfe im Verfahren der Integrativen Therapie am Fritz-Perls-Institut (EAG) mit Abschluss. Streetwork Arbeit in Hamburg, von 2000 Co-Therapeut, von 2002 bis 2008 als Suchtberater, dann bis jetzt als Sozialtherapeut für Suchtkrankenhilfe tätig. Freischaffender Künstler, Autor, Speaker für spirituelle, religionskritische, religionshistorische und grenzwissenschaftliche Themen. Holger K. Schmid lebt in Bayern, ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

1 Herkunft des Begriffs Spiritualität


„Der Mensch ist ein Teil des Ganzen. (…) Er erlebt sich selbst, wie auch seine Gedanken und Gefühle, als etwas vom Rest Getrenntes – eine Art optische Täuschung seines Bewusstseins. Das Streben, sich von dieser Illusion zu befreien, ist die eine Frage der wahren Religion.“

ALBERT EINSTEIN

„Wohl treten Geisteskräfte zusammen mit den höchsten Gehirnmechanismen in Funktion und beenden die Funktion. Aber der Geist besitzt Energie. Diese Energie unterscheidet sich in ihrer Form vom Potential der Nervenzellen, das sich auf den Axonenbahnen bewegt (...).“

WILDERPENFIELD: „The Mystery of the Mind“

„Alle Wesen und alle Erleuchteten sind an sich nichts als der Eine Geist, und alles andere ist nichts. Dieser Geist ist ohne Anfang, ungeboren und unzerstörbar, ohne Form, ohne Erscheinung. Er gehört nicht zu den Dingen, die existieren oder nicht existieren. Er ist weder lang noch kurz, weder groß noch klein, denn er ist jenseits aller Beschränkungen, aller Maßeinheiten, Namen, Spuren und Vergleiche. Es ist das, was immer gegenwärtig ist – aber sobald du Begriffe davon bildest, bist du sofort im Irrtum. Dieser Geist ist unermesslich und unergründlich wie die grenzenlose Leere.“

HUANG PO, der Geist des Zen (um 850)

„Wir sind alle nur Besucher auf dieser Welt und zu dieser Zeit. Unsere Seelen sind nur auf der Durchreise,. Unsere Aufgabe ist es, zu beobachten, zu lernen, zu wachsen, zu lieben und wieder nach hause zu gehen.“

WEISHEIT DER ABORIGINES

„Der Mensch ist ein Teil des Ganzen, was wir ‘Universum’ nennen, ein durch Zeit und Raum begrenzter Teil. Er erlebt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als etwas von den anderen Getrenntes - eine Art optischer Täuschung seines Bewußtseins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefängnis, das uns auf unsere persönlichen Entscheidungen und auf unsere Zuneigung zu den wenigen Nächsten beschränkt. Unsere Aufgabe ist es, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Radius unseres Mitgefühls so ausweiten, daß wir alle Lebewesen und die ganze Natur in ihrer Schönheit umfassen.“

ALBERT EINSTEIN

“Geist und Materie verbindet eine halb-materielle oder halb-psychische Brücke. Diese Brücke ist eine eigene Dimension. Ich nenne sie »Plasmadimension«, in Anlehnung an den griechischen Begriff »Plasma«. Materie löst sich an ihrer Grenze, in den kleinsten Bereichen, in einen halbstofflichen, halb-seelischen Urstoff auf, den ich als plasmatischen Urstoff bezeichne. Doch dieser besteht (…) aus meinen Gedanken und Gefühlen. Es scheint somit drei Welten zu geben, Materiewelt, Seelen- (= Plasma)welt und ein unpersönliches Licht- und Geistreich.”

HOLGERKALWEIT, Psychotherapeut und Ethnologe (2004; S.10)

„Bewusstsein, also Denken und Fühlen, steigt nach den Plasmatraditionen nicht aus dem Stoff, genauer gesagt, dem Gehirn hervor. Die traditionellen Modelle sind umfassender, sie leiten das individuelle Bewusstsein aus einem universellen Bewusstsein, der Weltseele ab. Unser Bewußtsein wird damit als ein kleines eingeschränktes Bewusstsein gesehen, das Ableger eines Kollektivbewusstseins.”27

HOLGERKALWEIT, Psychotherapeut und Ethnologe

„Ich bleibe dabei, dass das Mysterium des Menschen vom wissenschaftlichen Reduktionismus in unglaublicher Weise herabgewürdigt wird, wenn er beansprucht und verspricht, die gesamte spirituelle Welt letzten Endes auf materialistische Weise mit Mustern neuronaler Aktivität erklären zu können. Dieser Glaube muss als ein Aberglaube betrachtet werden. Wir müssen erkennen, dass wir (…) sowohl spirituelle Wesen sind, die mit einer Seele in einer spirituellen Welt existieren, als auch materielle Wesen, de mit ihrem Körper und ihrem Gehirn in einer materiellen Welt ex