14. Als Mark nach Hause kam, fand er Natascha auf der hinteren Veranda. Er betrachtete sie zunächst eine ganze Weile, ohne sich bemerkbar zu machen. Sie wippte versonnen in dem Schaukelstuhl, den er selbst in der letzten Nacht zum Schlafen genutzt hatte. Mit angezogenen Beinen wirkte sie so klein und verletzlich, dass sich sein Herz sehnsuchtsvoll zusammenzog. Ob sie ihn in der letzten Nacht auch beobachtet hatte? Was hatte sie dabei empfunden?
Seine Anwesenheit war wohl doch nicht unbemerkt geblieben. „Willst du eigentlich irgendwann zu mir kommen, oder hast du vor, den ganzen Abend dort stehenzubleiben?“, fragte sie, ohne sich dabei zu ihm umzudrehen.
Mit langsamen Schritten betrat Mark die Veranda und ließ sich ihr gegenüber in einen Sessel fallen. Schweigend musterte er sie. Von der Wut, die ihn den ganzen Tag begleitet hatte, war seit seinem Gespräch mit Vincent nichts mehr geblieben. Stattdessen spürte er die vertraute Verbundenheit, die ihn bei ihrem Anblick immer wärmte und ausfüllte.
Sie war seine Sonne, sein Lebensmittelpunkt, seine Gefährtin und Seelenverwandte - schlichtweg einfachalles, was er sich je erträumt hatte. Nur f