: Jack T. Wilson
: Freak Force Alpha 3 Die Prophezeiung
: Books on Demand
: 9783758393532
: Freak Force Alpha
: 1
: CHF 8.70
:
: Fantasy
: German
: 780
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Wie bekämpft man am besten Monster? Mit anderen Monstern. Das ist die Idee, die hinter der Spezialeinheit Freak Force steht. Diese Eingreiftruppe setzt sich aus nichtmenschlichen Wesen wie Vampiren und Ogern zusammen und gibt diesen sogenannten Abnormalen die Möglichkeit, den für sie vorgesehenen Ghettos zu entkommen, indem sie die Menschheit vor übernatürlichen Bedrohungen beschützen. Doch der Dienst in der Freak Force ist alles andere als ungefährlich. Der Werwolf Nathan und die Halbdämonin Sarah haben mit der Freak Force einen Sieg über die Diener der Alten Götter errungen. Der Mount Grace wurde geschliffen und Tusara, Königin der Bestien und Mutter der Monster, die in ihm hauste, wurde zusammen mit ihrer grauenvollen Brut zerstört. Doch der Preis, der dafür gezahlt werden musste, war hoch: Nathans und Sarahs Einheit musste sich direkt gegen die Befehle ihrer menschlichen Vorgesetzten stellen und sie hat auf dem Gipfel des Mount Grace ihren Anführer verloren. Während die Zukunft der Einheit sowie die des gesamten Freak Force-Programms somit in der Schwebe hängt, planen die Kräfte der Alten Götter weiterhin die Unterwerfung des gesamten Planeten. Ihr jüngster Plan sieht vor, etwas auf die Erde zu bringen, das selbst die Gefahr, welche von der Mutter der Monster ausging, bei Weitem in den Schatten stellen würde: Die Götter schicken nicht länger lediglich ihre Diener in diesen Kampf ...

Jack Terrance Wilson wurde 1996 im Bundesstaat Kalifornien in den USA geboren, kam jedoch wenige Monate später mit seinen Eltern nach Deutschland, wo er seitdem lebt. Von klein auf interessierte er sich für Fantasy und Science-Fiction und fing schon früh damit an, Kurzgeschichten in diesen Genren zu schreiben. Seine Hobbys sind unter anderem Zeichnen, Lesen und das Erdenken von Fantasie-Welten und Wesen.

Kapitel 1: Nathan


„Und dann ist er gesprungen?“ – „Ja.“ – „Wegen dem Wolfs-Monster … Ding?“ – „Wegen dem Sohn des Skalli, ja.“ – „Aber er hat den Fall Ihrer Meinung nach überlebt?“ – „Ja.“ – „Aus einer Höhe von über 15 Metern?“ – „Ja.“ – „Wieso glauben Sie das?“ – „Weil er eben er war, deswegen.“ – „Aber Sie glauben, dass der Abnormale jetzt tot ist?“ – „Ja.“ – „Warum genau glauben Sie das?“ – „Weil der Berg zu dem Zeitpunkt seines Absprungs bereits von Monstern bedeckt war und gleich darauf mit alchemistischen Bomben in Trümmer gesprengt wurde. Darum. Darumglaube ich das.“ Mein Gesprächspartner, falls man ihn denn so nennen konnte, nickte langsam und fuhr sich mit den Fingerspitzen über sein Kinn, welches von einem perfekt gestutzten Vollbart geziert wurde. Es schien, als wolle der Mann mit dieser Geste den Eindruck vermitteln, dass er erst einmal ausführlich und überaus kritisch über meine Antwort nachdenken musste. Ich bezweifelte sehr, dass er zu so etwas in der Lage war und unterdrückte den Impuls, abschätzig zu schnauben. Ein unglaublich deprimierender Gedanke begann sich in meinem Kopf zu formen: So würde meine Zeit in der Freak Force also ihr Ende finden. Nicht durch Krallen, Reißzähne, Gift oder Feuer, sondern durch Bürokratie und die Engstirnigkeit von Menschen. Während der bärtige Mann mit der Frau nebe