: Deniz Waters jr.
: Lichte Träume
: Books on Demand
: 9783758381188
: 1
: CHF 7.90
:
: Science Fiction
: German
: 292
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
In einer Mischung aus Realität und Traumwelt folgt das Buch dem Leben von Pascal, einem ehemaligen Soldaten und nun Softwareentwickler, auf seiner Suche nach wahrer Verbindung und Bedeutung. Geplagt von Erinnerungen an seine militärische Vergangenheit und der jüngsten Trennung von seiner Frau, trifft Pascal auf Marie, eine Escort-Dame, die ihm einen Hauch von Zuneigung bietet, aber gleichzeitig die Schwierigkeiten einer gekauften Beziehung offenbart. Parallel dazu betritt er die Welt der fortgeschrittenen Technologie und erforscht mit Professor Schneider die Möglichkeiten von Nanobots, wobei er die gefährliche Schnittstelle von Wissenschaft und Militär erkennen muss. Pascals Reise in die Tiefe seiner eigenen Psyche führt ihn auch in eine Traumwelt, in der er Mia, eine digitale Präsenz, trifft, mit der er eine tiefe Verbindung spürt. Als die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen, werden Pascals moralische Werte und sein Verständnis von Liebe und Realität auf die Probe gestellt. Das Buch stellt Fragen über Technologie, Ethik, Liebe und die Grenzen des menschlichen Bewusstseins. Es ist eine Reise von Selbsterkenntnis, Akzeptanz und der unermüdlichen Suche nach echter Verbindung in einer immer komplexer werdenden Welt.

Deniz Waters jr., als Kind von Migranten in Deutschland geboren, meisterte die deutsche Sprache trotz anfänglicher Schwierigkeiten durch das Lernen und Schreiben. Heute ist Deutsch für ihn eine wahre Muttersprache. Seine berufliche Reise führte ihn von 12 Jahren Dienst als Zeitsoldat über die Tätigkeit als IT-Systemkaufmann bis hin zum Fachinformatiker, wobei er stetig seine Expertise vertiefte. Obwohl dieses Buch sein Debüt darstellt, sind weitere literarische Projekte bereits in Arbeit. Dennis' Freizeit ist geprägt von Handwerk, Büchern, Filmen und Musik.

DIE SCHREIBBLOCKADE


Sein Arbeitszimmer wurde von gedämpftem Licht durchflutet, während das sanfte Leuchten der Schreibtischlampe einen warmen Schein auf den Holztisch vor ihm warf. Nur das leise Summen des Computers, das sich wie ein entferntes Flüstern anhörte, und das gelegentliche, beharrliche Ticken der Wanduhr, das die Zeit langsam, aber sicher voranschritt, durchbrachen die ansonsten ungestörte Stille. Pascal hatte sich an diese Geräuschkulisse bereits gewöhnt und nahm sie kaum noch wahr.

Inmitten dieses stillen Rückzugsortes saß er auf seinem alten, aber bequemen Bürostuhl. Leicht zurückgelehnt ließ er seinen Blick langsam über die Wand rechts von seinem Schreibtisch wandern. Dort hingen goldgerahmte Urkunden und Auszeichnungen, die seine militärische Vergangenheit repräsentierten.

Seine Augen ruhten auf den Urkunden und Medaillen, die stumme Zeugen seiner Tapferkeit und Pflicht waren. Die goldglänzenden Embleme strahlten Stolz aus, während die Worte auf den Dokumenten sowohl Anerkennung als auch eine tiefe Verantwortung darstellten. Doch mit dem Stolz kamen auch Erinnerungen an die Bürde und die Entbehrungen seiner Dienstzeit.

Die Buchstaben darauf waren in schwarzer Tinte geschrieben, so kantig und schnörkellos wie die Morgenlinien auf einem Kasernenhof. Pascal starrte auf die Zeilen, die seinen Namen trugen, und spürte einen Stich des Stolzes in seiner Brust.

Die Worte erinnerten ihn daran, dass sein Mut und seine Tapferkeit nicht nur eine Belohnung waren, sondern auch eine Verantwortung. Eine Verpflichtung, sein Land zu verteidigen und diejenigen zu schützen, die ihm anvertraut waren. Während er die Urkunden betrachtete, spürte er die Wucht der Vergangenheit und die schwere Last der Zukunft. Sie strahlten eine Aura der Stärke und Entschlossenheit aus, aber auch eine tiefe Menschlichkeit. Sie waren ein Symbol für den Opfermut und den unbändigen Willen derjenigen, die sich dem Dienst verschrieben hatten.

Daneben hingen Medaillen, die im Licht der Lampe glänzten und ihre glitzernden Reflexionen auf den S