Da stand ein Engel vor mir.
Ein leicht eigentümliches Kleinkind mit hellem, kastanienbraunem Haar, tiefblauen Augen und gesunder Gesichtsfarbe schaute mich an.
„Ich glaube, das bin ich.“
In einem Werkzeugschrank in einer Ecke des Tempels fand ich einen alten Handspiegel. Ich nahm ihn mit beiden Händen und prüfte mein Spiegelbild; es war sogar noch schöner, als ich es mir vorgestellt hatte.
Natürlich. Ich war jetzt ein Kind, also musste ich ein paar Prozent niedlicher sein. Jeder war als Kind mindestens zehn Prozent süßer. Sogar ein Mann mit einem dicken Bart konnte als Kind niedlich sein, wenn man seine Fotoalben durchstöberte.
„Gut ...“
Ich legte den Handspiegel sanft zurück an seinen Platz. Dann schloss ich meine Hände, öffnete sie, schloss sie und öffnete sie erneut.
Kleine, pralle und weiche Hände. Es waren meine.
Ein Jahr und ein paar Monate waren seit jenem Tag vergangen.
Zu meiner Überraschung hatten sich seit jenem Tag, an dem ich meinen jetzigen Namen und Körper als