: Doris Klappenbach-Lentz
: Mediative Kommunikation Mit Rogers, Rosenberg& Co. konfliktfähig für den Alltag werden. 2. überarbeitete Auflage
: Junfermann Verlag
: 9783749504855
: 1
: CHF 34.40
:
: Lebensführung, Persönliche Entwicklung
: German
: 304
: kein Kopierschutz/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Konflikt- und Handlungsfähigkeiten in Beruf und Privatleben erweitern Allen, die sich in einer Haltung wertschätzender Kommunikation in Beruf und Alltag weiterentwickeln wollen, bietet dieses Buch eine Fülle an Informationen und Anregungen. Die Autorin stellt ein theoretisch fundiertes und alltäglich anwendbares Konzept vor, mit dessen Hilfe sich aus der Mediation stammende Methoden - unabhängig von einem bestimmten Setting - verwenden lassen. Nach einem Einblick in das Konzept und seine Wurzeln erhalten die Lesenden Möglichkeiten, sich mithilfe praktischer Beispiele und Übungen das wesentliche Handwerkszeug der Mediativen Kommunikation zu erschließen. Hierzu werden Ansätze und Erkenntnisse aus Psychologie, Soziologie, Supervision, Beratung und Gesprächstherapie gezielt für die alltägliche berufliche und private Anwendung aufbereitet, u. a. Elemente aus GFK, Personzentrierter Gesprächsführung, TA, TZI, NLP und aus dem prinzipiengeleiteten Verhandeln nach dem Harvard-Konzept. Für die Neuauflage wurden die Inhalte dieses bewährten Grundlagenbuches überarbeitet und ergänzt.

Dr. Doris Klappenbach-Lentz ist Ausbilderin/Mediatorin BM®/SDM-FSM und Coach/Trainerin/Gutachterin dvct, initiierte 2005 an der Freien Universität Berlin die erste integrative Mediationsausbildung Deutschlands. Sie ist Direktorin des Instituts für Mediative Kommunikation und Diversity-Kompetenz der Internationalen Akademie Berlin gGmbH.
Cover1
Inhalt8
Vorbemerkung zur 1. Auflage14
Vorwort zur überarbeiteten Neuauflage16
Einführende Worte in Buch und Thema18
1. Ursprung der Mediativen Kommunikation24
Konflikte und Konfliktmanagement24
Entwicklung der Mediation in den USA25
Mediation und Mediationsausbildungen in Deutschland26
Das Konzept der Mediativen Kommunikation27
1.1 Konfliktmanagement28
Konfliktbegriff und Konfliktverständnis28
Eskalationsmöglichkeiten im Konflikt30
Zum konstruktiven Umgang mit Konflikten31
Zur Auswahl der Interventionen: (Be)Handlungsansätze im Konflikt34
Was im Konfliktfall noch von außen unternommen werden kann36
1.2 Mediation38
Die Frage nach dem eigentlichen Konflikt38
Selbstverantwortung der Konfliktparteien in der Mediation39
Die Win-Win-Perspektive im mediativen Konfliktmanagement40
Das Mediationsverfahren41
Zu Formen und Anwendungsmöglichkeiten der Mediation44
Richtlinien zur Durchführung einer Mediation46
Was abschließend noch zu sagen wäre47
1.3 Zur Entwicklung der Mediativen Kommunikation49
Die Entgrenzung der Mediation49
Die Anreicherung mediativen Konfliktmanagements zur Mediativen Kommunikation50
2. Hintergrund und Haltung der Mediativen Kommunikation52
Das humanistische Menschenbild in der Mediativen Kommunikation53
Vom Für und Wider der Humanistischen Psychologie52
Die Ressourcenorientierung in der Mediativen Kommunikation54
2.1 Die Mediationsformel: Konflikt = Sachebene + Gefühl56
Die Gefühlspalette in der Konfliktsituation57
Projektionen: Wenn das Gegenüber zum Spiegel wird61
Von der Sonnen- und der Schattenseite62
Strategien im Konflikt: Best of Manipulation62
6462
Das Konzept der sich selbst erfüllenden Prophezeiung66
Von der Wichtigkeit der Selbstreflexion68
2.2 Das Innere Team69
Ein Aufstellungsbeispiel: Wie Lara aus der Sprachlosigkeit fand71
Das Innere Team sinnvoll ergänzen: Ressourcen modellierend erweitern72
2.3 Von der Metaebene aus betrachten74
Der Innere Beobachter und sein Posten auf dem Balkon75
Die Problemanalyse76
Die Konfliktanalyse unter Einbezug des mediativen Handwerkszeugs78
2.4 Die Personzentrierung80
Rahmenbedingungen zur Persönlichkeitsentwicklung80
Personzentrierung in der Mediativen Kommunikation84
2.5 Allparteilichkeit88
Das Dramadreieck: Wenn die Rollen fest verteilt sind88
Der Nachteil der Parteilichkeit89
Das Konfliktbearbeitungsmodell: Den Konflikt mediativ angehen91
2.6 Die Win-Win-Perspektive92
Konfliktumgangsmöglichkeiten92
Die Chance der Win-Win-Perspektive94
Die Begrenzungen aufheben: Sich auf die konkrete Situation beziehen95
Über die Wirksamkeit von Glaubenssätzen95
2.7 Die mediative Haltung in ihrer Gesamtbetrachtung97
3. Elemente der Mediativen Kommunikation100
Werkzeuge, die helfen, den Konflikt zu verstehen100
Werkzeuge, die helfen, das umgebende System sinnvoll einzubeziehen102
Werkzeuge, die helfen, Lösungspotenziale zu erkennen und zu nutzen105
3.1 Das Herausfiltern von Bedürfnissen und Interessen hinter den Positionen107
Die Bedürfnispyramide107
Von Zuweisungen, Unterstellungen und anderen Bedürfnisverschiebungen117
Das Eisbergmodell: Was unter der Oberfläche des sichtbaren Verhaltens steckt118
Wie sich die versteckten Bedürfnisse im Alltag und in Konflikten äußern120
Die Dschungelparabel: Wenn die Bedürfnislandschaft eine Wildnis ist122
Der Weg des bewussten Umgangs mit Bedürfnissen in der Mediativen Kommunikation125
Die notwendige Bewusstheit über statische Bedürfnisverschiebungen im Alltag: Der Konfliktherd um das Thema Abhängigkeit128
Erwartungen: Privat verpönt und beruflich gefordert?135
Zum Zusammenhang zwischen Bedürfniserfüllung und Verhaltensänderung136
3.2 Zuhören und Aktiv Zuhören139
Das Verständnis sichern im Gespräch139
Die vier Seiten einer Nachricht berücksichtigen: Sache, Appell, Selbstoffenbarung und Beziehung140
Die Bestandteile des Reaktionsprozesses unter die Lupe nehmen142
Das Aktive Zuhören praktizieren147
Die Überschneidungen im Konflikt erfragen149
Das Aktive Zuhören als Element Mediativer Kommunikation150
3.3 Gewaltfreie Kommunikation152
Grundlegende Annahmen der Gewaltfreien Kommunikation152
Die vier Komponenten der Gewaltfreien Kommunikation157
Die Giraffensprache in der Mediativen Kommunikation166
Was man kritisch anmerken kann, ,damit Blauäugigkeit nicht zum blauen Auge führt‘170
3.4 Sach- und menschengerecht verhandeln nach dem Harvard-Konzept172
Der ‚M.O.O.N.-Guide‘: Prinzipiengeleitete Verhandlung173
Die beste Alternative: Wie man den ‚Verhandlungskuchen‘ erweitern kann