: Hans Ulrich Schmid
: 'BESCHEIDEN(HEIT)' Metamorphosen eines Wortes
: S.Hirzel Verlag
: 9783777627328
: Sitzungsberichte der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Philologisch - historische Klasse
: 1
: CHF 0.50
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: Geschichte
: German
: 22
: Wasserzeichen
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nser Adjektivbescheidenund das abgeleitete SubstantivBescheidenheithaben eine wechselvolle Geschichte. Zugrunde liegt ein mittelhochdeutsches Verbumbescheiden, das 'trennen, auseinanderhalten, differenzieren' bedeutete. Wer über die Fähigkeit dazu verfügte, warbescheiden. Für dieses Adjektiv (ursprünglich Partizip vom Verb) entwickelte sich die Bedeutung 'klug, vernünftig'. Und wer über diese Eigenschaften verfügt, ist 'bescheiden' im heutigen Wortsinn. Neuerdings entstand auch eine pejorative Verwendungsweise. In einem zweiten Teil der Darstellung wird der Frage nachgegangen, wie das Wortbescheidenin Wörterbüchern des Deutschen (Grimm, Duden, Digitales Wörterbuch der Deutschen Sprache = DWDS) behandelt wird. Daran schließen sich Beobachtungen und Bewertungen der aktuellen Wörterbuchsituation, die für das letztgenannte Werk eherbescheiden(in der jüngsten Wortbedeutung) ausfallen.

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