von Thomas Manderley
Es war ein schöner Tag, dieser erste Juli. Die Sonne brannte vom strahlend blauen Himmel herunter und die paar kleinen Wölkchen, die verzweifelt versuchten, ein wenig Schatten auf die Wiesen des Englischen Gartens zu werfen, standen auf verlorenem Posten. Im großen Biergarten am chinesischen Turm saß Regina allein an einem der grünen, blanken Holztische und genoss die Wärme der Sonne, die ihr Gesicht und ihren Körper wie ein warmes Handtuch einhüllte. Von Zeit zu Zeit blies ihr eine leichte Brise entgegen und sorgte so für ein wenig Kühlung. Und jedes Mal ließ Regina mit einem tiefen Atemzug die frische Luft durch ihre Lungen strömen.
Aber ihre ‚halbe Hell‘ neigte sich schon dem Ende entgegen und die große Biergartenbrezn war ber