: Wolfgang Heithoff, Markus Fischnaller, Thomas Manderley
: Kurz und Gut 3 Autoren 9 Themen 27 Kurzgeschichten und ein bisschen mehr
: TWENTYSIX CRIME
: 9783740760748
: 1
: CHF 6.10
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 188
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Das Buch ist eine Kurzgeschichtensammlung, die die Autoren Wolfgang Heithoff, Thomas Manderley und Markus Fischnaller geschrieben haben. Die Idee hinter dem Projekt war, dass jeder der Autoren 3 Themen vorgegeben hat (insgesamt sind es also 9) und jeder der Autoren eine Kurzgeschichte zu jedem Thema schrieb. So entstand eine Sammlung von 27 Geschichten, die zeigt, wie vielfältig verschiedene Autoren ein Thema verarbeiten können, aber auch, wie vielseitig ein Autor sein kann. Das Buch umfasst 188 Seiten und ist für alle Leser und Leserinnen im Alter von 12 bis 112 geeignet , die gern Kurzgeschichten lesen.

Wolfgang Heithoff, wurde, nach eigenen Aussagen, ein paar Jahrzehnte vor der letzten Jahrtausendwende geboren, ist aber genau in dem Lebensalter, das zu ihm passt. Nach Abitur und Wehrdienst, lernte er zunächst Versicherungskaufmann, studierte später VWL und Psychologie. Auch wenn er der Versicherungsbranche immer treu geblieben ist, widmete sich auch immer seinen Leidenschaften. So betrieb er einen Bauernhof, hielt Bienen, ist Reiki-Meister und absolvierte eine Yoga-Ausbildung. Das Schreiben ist aber nach wie vor seine Passion und sind bereits zahlreiche Bücher aus seiner Feder erschienen. Heute, in Rente, hat er, wie er selbst sagt, mehr Ruhe, mehr Zeit zum Schreiben und zum Reisen, manchmal auch, ohne bereits eine feste Rückfahrt zu buchen.

Eine kleine Münchner Geschichte


von Thomas Manderley

Es war ein schöner Tag, dieser erste Juli. Die Sonne brannte vom strahlend blauen Himmel herunter und die paar kleinen Wölkchen, die verzweifelt versuchten, ein wenig Schatten auf die Wiesen des Englischen Gartens zu werfen, standen auf verlorenem Posten. Im großen Biergarten am chinesischen Turm saß Regina allein an einem der grünen, blanken Holztische und genoss die Wärme der Sonne, die ihr Gesicht und ihren Körper wie ein warmes Handtuch einhüllte. Von Zeit zu Zeit blies ihr eine leichte Brise entgegen und sorgte so für ein wenig Kühlung. Und jedes Mal ließ Regina mit einem tiefen Atemzug die frische Luft durch ihre Lungen strömen.

Aber ihre ‚halbe Hell‘ neigte sich schon dem Ende entgegen und die große Biergartenbrezn war ber