: Andreas Reuel
: Das Spiel der Krähe Die Rückkehr der Westfal-Chaoten 2
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740742928
: Die Rückkehr der Westfal-Chaoten
: 2
: CHF 9.70
:
: Fantasy
: German
: 360
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Westfal, Ende des 19. Jahrhunderts. Ein letzter Widersacher aus dem Geheimorden der Ekpyrosis hegt weiterhin böse Absichten. Es ist kein Geringerer als der Magier Ruinard Esker. Ihn zur Rechenschaft zu ziehen, ist dem Halbling Reginald Vonderlus ein persönliches Anliegen. Doch jener Gegner steht kurz vor der Wahl zum Bürgermeister und übt bereits niederträchtigen Einfluss in der Stadt aus. Eine Kluft zwischen den Bürgern Allfaldrias tut sich auf. Die Westfal-Chaoten scheint die Situation zunächst nicht weiter zu kümmern, bis sie allesamt verhaftet und für die Tragödie im Bunker vom Zwyndrinwald verantwortlich gemacht werden. Steht Reggie nun allein mit dem Rücken zur Wand? Eines ist sicher: Er braucht Verbündete im Kampf gegen den Intriganten, denn das Spiel der Krähe hat längst begonnen.

Der Autor wuchs in Kornelimünster auf, einem bekannten und idyllischen Örtchen, das zu Aachen gehört. Der zweifache Vater arbeitet als Mediengestalter. Er kämpfte begeistert als Larper beim Schwarzen Eis auf den Schlachtfeldern von Mythodea mit. In seiner Freizeit spielt er leidenschaftlich gerne Magic: the Gathering, etwas World of Warcraft und auch Pen&Paper. Seine größten Vorbilder sind J.R.R. Tolkien und Andrzej Sapkowski.

1. Eine Beichte


Am Vormittag des 1. April 1889 in Allfaldria.

Verwirrt fanden sie sich auf der Altpforte, Ecke Stramodtstraße wieder, die ein kurzes Stück tiefer, parallel zur Brückentorgasse verlief. Nachdem sie dasTrifolium durch die magische Pforte verlassen hatten, stellte der Zwerg unter ihnen gleich klar, dass das gegenüberliegendeJenuss Huus, ihre Lieblingskneipe in dieser Stadt, leider erst am Abend seine Türen öffnen würde. Darauf hatte ihr Freund der Halbling und Inspektor außer Dienst namens Reginald Vonderlus den Vorschlag unterbreitet in sein naheliegendes Lieblingscafé einzukehren, das gleich in der Nebengasse lag.

Einstimmig entschieden sie ihn dorthin zu begleiten. Das Lokal trug den NamenZum Kittel und hatte ein großes Fenster zur Straße hin, von wo man die Passanten prima beobachten konnte. Das hatte Reggie früher schon gerne getan, wenn er sich hier gelegentlich eine Auszeit gönnte oder sich mit jemanden traf, wie zuletzt die Freundin und Reporterin, Ädelein Keckefott, vom<