: Maxi von Blum
: Crime& Sex - Will ermittelt: Fall 2 - Erpressung im Sexclub
: Club der Sinne
: 9783969801048
: & Sex - Will ermittelt
: 1
: CHF 3.60
:
: Erzählende Literatur
: German
: 223
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Bibliothekar Will traut seinen Sinnen nicht: Plötzlich meldet sich seine ihm bis dahin völlig unbekannte Stiefschwester Laura. Die attraktive Polizistin hat ein Problem: Sie wird erpresst. Das darf aber niemand in ihrem Kommissariat wissen, da dann ihr Kink, in Clubs ihre Domina-Neigung auszuleben, bekannt würde. Mit Wills Hilfe gelingt es schließlich, die Erpresserin ausfindig zu machen. Was aber sein Leben radikal verändert, ist das Zwillingspaar Julie und Marie. Sie stellen schnell fest, dass sie die gleichen erotischen Vorlieben haben - Will lässt sich auf eine polyamoröse Beziehung ein, die seinen Schwanz ständig hart und ihre Mösen immer feucht bleiben lässt ...

Maxi von Blum ist das Pseudonym eines Künstlers und Autors aus einer bekannten deutsch-japanischen Familie. Er hat lange in Tokyo gelebt und war im Marketing tätig. Heute widmet er sich in Südfrankreich dem Weinbau, in Venedig der Kunst und veröffentlicht seine poetischen Arbeiten in exklusiven Pressen. Im Club der Sinne erschienen: 'Crime& Sex - Will ermittelt: Fall 1 - Bücherklau und geile Spiele' 'Crime& Sex - Will ermittelt: Fall 2 - Erpressung im Sexclub'

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Das war wieder ein Tag in der Bibliothek! Zwischen Besprechungen und Verwaltung der Besuch eines potentiellen Spenders, der besonders gehätschelt werden wollte! Ein Kaffee hier, ein Wasser da und die Besichtigung des Sonderdepots – wie gut, dass meine Kollegin Susi mich in solchen Situationen unterstützt.

„Tja, Will“, meint sie dann, als wir den Besucher schließlich mit aller Freundlichkeit verabschiedet und auf dem Parkplatz der Bibliothek am Taxi verabschiedet hatten, „dafür machst du dich unsterblich um den Ruhm unseres Hauses verdient! Aber ich auch …“

Ich schaue sie fragend an. „Na ja, immerhin unterstütze ich dich mit schlichten Handreichungen wie Kaffee kochen und Kekse organisieren. Aber, wie es so schön heißt: Typing the manuscript and numbering the pages!“

„Du weißt genau, meine Süße“, erwidere ich lächelnd und nehme sie, ganz gegen unsere Abmachung, in den Arm und drücke sie an mich, „dass ich dir ja auch eine ganze Menge Gefallen tue, oder?“

„Ja, mein Held“, wispert sie und streicht mir mit der Hand über den Po, „das waren bis jetzt sehr schöne Gefallen, aber –“

Es klopft, wir fahren rechtzeitig auseinander, und Herr Dr. Schmidt, der stellvertretende Direktor, betritt das Büro. Wie immer korrekt gekleidet und ziemlich förmlich. Ohne Einleitung kommt er, wie üblich, gleich zur Sache:

„Ich wollte Sie bitten, die morgige Dienstbesprechung im Auge zu behalten. Es geht schließlich um die IT in unserem Hause. Ich hoffe, dass Sie nicht in Urlaub sind, oder?“

Wir schauen auf unsere Kalender und schütteln die Köpfe.

„Na, dann ist es ja perfekt“, meint er und fügt noch hinzu: „Sie haben ja auch sicher Ihre Ausarbeitungen zum künftigen IT-Bedarf Ihrer Abteilung parat.“

Wir nicken pflichtbewusst und ernst, Herr Dr. Schmidt grüßt kurz und verlässt das Büro.

„Na, das war ja knapp“, meint Susi. „Du hattest recht mit deiner Spielregel, dass wir im Büro nie zärtlich sein sollen.“ Und widerspricht sich selbst, indem sie mir einen längeren Kuss gibt und ihre Zunge zwischen meine Lippen drängt.

Ich wehre sie zärtlich ab.

„Bitte, Susi, wenn jetzt noch jemand hereinkommt …“

„Ach, du hast ja immer Angst!“, sagt sie und drückt sich an mich.

Und genau in diesem Moment klopft es wieder und Frau Susen von der Verwaltung kommt herein. Eine unauffällige Mittfünfzigerin, eher mager als schlank und weder einen bemerkenswerten Po oder Busen. Auch ist sie nie besonders schick angezogen und immer nur sachlich.

„Guten Abend, die Herr