: Matthias Hartung
: Das Weltraum-Flugzeug und der Mond Ein Roman
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740760731
: 1
: CHF 12.30
:
: Science Fiction
: German
: 102
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Ein Ingenieur Eugen Dietel hatte eine Flugzeug-Baufirma gegrün-det, die gut lief. Er hatte auch selbst einen Flugschein. In seiner Flugzeugfirma baute er später ein kleines Düsenflugzeug, das als Privatflieger gedacht war. Er testete die Einrichtungen immer wieder und hielt das Flugzeug in dem Hangar des Betriebes, den er auf dem Flugplatz gemietet hatte. Nach vielen Verkäufen seines Flugzeugtyps wollte er es auch als weltraumtaugliches Flugzeug umbauen. Er dichtete alle Fenster und Türen stärker ab, verstärkte die Wände und die Sauerstoff-Versorgung. Danach machte er die ersten Probeflüge. Die Sauerstoffversorgung schaltete sich erst in großer Höhe ein, als das Flugzeug durch Umkreisungen der Erde endlich oberhalb der Atmosphäre war. Nach den ersten Flügen kehrte er recht schnell zurück. Eugen und seine Leute machten dann immer längere Flüge, vorbei an Satelliten und viel Weltraumschrott. Einmal kamen sie zum Mond und umrundete ihn. Da sahen sie auf der dunklen Rückseite des Mondes merkwürdige Lichter. Dort waren auch merkwürdige rundliche Häuser. Sie erzählten nach der Rückkehr dann den Freunden von diesem Erlebnis und informierten auch die Weltraumeinrichtungen. Sie hatten ja mit ihrer automatischen Kamera alles gefilmt. Der Zuständige kam dann und sah sich die Filme an und war erstaunt, dass dieser kleine Düsenflieger so eine Reise machen konnte und staunte nicht schlecht über die beleuchteten Rundbauten auf der dunklen Mondrückseite. Nach einigen Flügen auch der Weltraumbehörde landete ein auto-matisches Landungsgerät auf dem Mond und filmte alles, was sich da tat. Er filmte sogar kleine Fahrzeuge um die Rundbauten. Kontakte ergaben sich später. Auch Eugen und seine Leute flogen immer wieder dort herum und entdeckten nach und nach noch viele andere Dinge. Eugen hatte sein Flugzeug weiter verbessert, insbesondere den Antrieb baute er mehrmals um, so dass es weiter und länger fliegen konnte. So erlebte Eugen Dietel mit seinen Leuten viele Abenteuer.

Matthias Hartung ist Autor verschiedener Bücher. Die Hartungsche Familiengeschichte, ein Buch über Visionen und mehrere Fantasiebücher Erich aus dem Weltall, der Stein von Argiot, Das Schlos mit dem merkwürdigen Licht und Sago, eine Kobold-Geschichte. Matthias Hartung war auch Autor der Reihe Epidemiologie der Zoonosen von 1995-2017

Wasserstoffantrieb


Dieter sagte dann zu Eugen: „Ich habe gelesen, dass mit der Wasserstoffreaktion nur sehr kleine Mengen nötig sind, um eine sehr große Wirkung zu erzeugen. Dazu wird Magnesiumhydroxyd und Wasserstoff zusammengebracht und die Knallgasrektion erfolgt in kleinen Dosen an einer Katalysatormembran. Dazu benötigt man nur wenige Mengen und kann erhebliche Energien ganz gezielt freisetzen.“ Eugen: „Das halte ich für eine gute Idee. Können wir die Reagenzien nicht mal in eine Testmaschine am Boden einbauen und die entstandene Energie am Gerät messen?“ Dieter: „In dem Bericht gab es dazu sogar Hinweise. Wir benötigen nur eine Düse, deren Antrieb wir entsprechend umrüsten.“ Eugen: „Da in der Werkstatt haben wir doch noch für solche Tests unsere alte Düse. Damit können wir das doch testen.“ Dieter: „Gut dann fahre ich mal zu einem Händler für so etwas und besorge mal jeweils 10 Kg Wasserstoff und Magnesiumhydroxyd, mehr erstmal besser nicht.“ Dieter kam nach einer Stunde wieder und stellte die beiden Kanister möglich weit entfernt ab. Eugen sah die Kanister und meinte: „Dieter, was müssen wir denn an der Düse einrichten für solch einen Test?“ Dieter: „Erstmal zwei Tanks und dann eine Tropfautomatik. Hier ist keine Zündung nötig. Nur der Katalysator muss anwesend sein. Das können wir durch eine Beschichtung der Trennwand in der Reaktionskammer erreichen.“ Dieter sagte zu, dass er das am nächsten Tag entsprechend umbauen wollte.

Eugen erzählte diese Idee seiner Frau Britta. Britta: „Das würde für unser kleines Weltraumflugzeug eine größere Reichweite bedeuten. So kommt ihr doch zum Mond und zurück. Noch eine andere Idee, kann man das nicht als einzige Energiequelle im Flugzeug benutzen? So hätte das Flugzeug erheblich mehr Energie an Bord, die nicht viel Platz wegnimmt.“ Eugen: „Ja, liebe Britta, das hatte ich auch schon so gedacht. Wir wollen an unserer Versuchsdüse erstmal Teste durchführen, damit wir sehen, ob wir das hinbekommen und ob das wirklich einen geringeren Verbrauch bedeutet.“

Dieter hatte diese Versuchsd