Dieter sagte dann zu Eugen: „Ich habe gelesen, dass mit der Wasserstoffreaktion nur sehr kleine Mengen nötig sind, um eine sehr große Wirkung zu erzeugen. Dazu wird Magnesiumhydroxyd und Wasserstoff zusammengebracht und die Knallgasrektion erfolgt in kleinen Dosen an einer Katalysatormembran. Dazu benötigt man nur wenige Mengen und kann erhebliche Energien ganz gezielt freisetzen.“ Eugen: „Das halte ich für eine gute Idee. Können wir die Reagenzien nicht mal in eine Testmaschine am Boden einbauen und die entstandene Energie am Gerät messen?“ Dieter: „In dem Bericht gab es dazu sogar Hinweise. Wir benötigen nur eine Düse, deren Antrieb wir entsprechend umrüsten.“ Eugen: „Da in der Werkstatt haben wir doch noch für solche Tests unsere alte Düse. Damit können wir das doch testen.“ Dieter: „Gut dann fahre ich mal zu einem Händler für so etwas und besorge mal jeweils 10 Kg Wasserstoff und Magnesiumhydroxyd, mehr erstmal besser nicht.“ Dieter kam nach einer Stunde wieder und stellte die beiden Kanister möglich weit entfernt ab. Eugen sah die Kanister und meinte: „Dieter, was müssen wir denn an der Düse einrichten für solch einen Test?“ Dieter: „Erstmal zwei Tanks und dann eine Tropfautomatik. Hier ist keine Zündung nötig. Nur der Katalysator muss anwesend sein. Das können wir durch eine Beschichtung der Trennwand in der Reaktionskammer erreichen.“ Dieter sagte zu, dass er das am nächsten Tag entsprechend umbauen wollte.
Eugen erzählte diese Idee seiner Frau Britta. Britta: „Das würde für unser kleines Weltraumflugzeug eine größere Reichweite bedeuten. So kommt ihr doch zum Mond und zurück. Noch eine andere Idee, kann man das nicht als einzige Energiequelle im Flugzeug benutzen? So hätte das Flugzeug erheblich mehr Energie an Bord, die nicht viel Platz wegnimmt.“ Eugen: „Ja, liebe Britta, das hatte ich auch schon so gedacht. Wir wollen an unserer Versuchsdüse erstmal Teste durchführen, damit wir sehen, ob wir das hinbekommen und ob das wirklich einen geringeren Verbrauch bedeutet.“
Dieter hatte diese Versuchsd