: Armando A. Simon-Thielen
: Mondpalast Rumpelstilzchen und die Künstliche Intelligenz
: Books on Demand
: 9783757851071
: 1
: CHF 8.30
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 320
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Hier wird eine Frage intensiv erörtert: Kann Chatbot mit Hilfe eingegebener Stichworte und mit seinen selbst entwickelten Textbausteinen zu Inhalten gelangen, die mit den hier niedergelegten Gedankenführungen vergleichbar sind? Kann er also in der Weise kreativ arbeiten, die das Ergebnis so er-scheinen lässt, dass der Unterschied zwischen künstlicher (KI) und natürlicher Intelligenz nicht erkennbar ist? Oder provokativ gefragt: Könnten sich Leser und Leserinnen vorstellen, dass ein Teil oder das Ganze des hier Angebotenen das Ergebnis einer Chatbot -Produktion darstellt? Oder kann es sein, dass sie beim Lesen zu dem Schluss kommen: diese Darstellung, ausgehend von vorgegeben Texten und mit zusätzlich eingegebenen Schlüsselworten, kann Chatbot nicht leisten. Sie ist einzig menschlichem, also natürlichem Denken entsprungen? Die geneigten Leser und Leserinnen sind zu einem Test eingeladen.

Nach Jahrzehnten der Arbeit in verschiedenen sozialen Bereichen bewegen den Autor nach wie vor die existenziellen Umbrüche in gesellschaftlichen Prozessen wie auch im Erleben jedes Menschen. Darin st die Suche nach Sinn des Unerträglichen zu spüren, drückt sich der Schmerz über unsägliches Leid aus, werden Widersprüche menschlichen Lebens erfahren. . Leben ist der Versuch, Verständnis für die tiefliegende Beziehung zwischen der Freude an ihm und dem Protest gegen seine Endlichkeit zu finden.

Wenn ich ein Vöglein wär` und auch zwei Flügel hätt`


Rumpelstilzchen richtete die Brille exakt wie vorgeschrieben ein. Sie war sowohl mit seinem lokalen Rechner verbunden wie auch durch das lokale Netzwerk mit den weltweiten digitalen Netzen. Auch war es möglich, zu verschiedenen Clouds Zugang zu erlangen, sodass man auf differenzierten Pools Zugriff auf Informationen bekam. Gut, alles war bereit. Es konnte seinen Testlauf beginnen.

Nun musste ihm aber ein Lied einfallen. Spontan fiel ihm ein, und es sang:

Wenn ich ein Vöglein wär` und auch zwei Flügel hätt`

Wenn ich ein Vöglein wär`

und auch zwei Flüglein hätt`,

flög` ich zu dir.

Weil's aber nicht kann sein,

weil's aber nicht kann sein,

bleib` ich all hier.

Bin ich gleich weit von dir,

bin doch im Traum bei dir

und red` mit dir;

wenn ich erwachen tu`,

wenn ich erwachen tu`,

bin ich allein.

Es geht kein' Stund' in der Nacht,

da nicht mein Herz erwacht

und an dich denkt,

daß du mir tausendmal,

daß du mir tausendmal

dein Herz geschenkt.

Denn es kam ihm v