: Wolfgang Paul
: Der GottMenschMacher
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740760564
: 1
: CHF 9.70
:
: Science Fiction
: German
: 396
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Brian Winston ist ein Genie. Unbeirrbar folgt er seiner Berufung, eines Tages einen menschenähnlichen Androiden zu erschaffen. Alles läuft nach Plan, als er mit den Gewinnen seines Start-ups ein zweites Mal in die kalifornische Hightech-Industrie einsteigt und zum mächtigsten Giganten der Szene aufsteigt. Der Visionär wird zur meistgehassten Person der mächtigen Konzerne und muss sich einem unerbittlichen Kampf stellen. Doch Brian Winston trägt ein unglaubliches Geheimnis in sich!

Der 1962 in Köln geborene Autor, schreibt Bücher in verschiedenen Genre. Als Debüteinstieg diente das Sachbuch"Der aufrecht gebückte Mensch". Ein Blick auf den manipulierbaren Menschen mit nicht zu leugnenden philosophischen Ansätzen. Es folgte das Humorbuch"...und ewig küsst mich Dornröschen wach", dass reale Elemente mit großartiger Satire mischt, frei nach Pauls Vorbild, dem großartigen Loriot. Mit dem YouTuber und Co-Autor Stefan Schwunk, widmeten sich die Autoren dem Thema der Elektromobilität. Heraus kam dabei eine wunderbar humorvolle Story, ohne die Aspekte einer Aufklärung aus den Augen zu verlieren. Abgerundet wurde der Beitrag von prominenten Stimmen. Mit dem GottMenschMacher erfüllte sich der Autor den langgehegten Wunsch, einen Thriller zu schreiben. Der Autor lebt mit seiner Familie in Wermelskirchen.

2. Kapitel: Unscheinbar


„Walt, ich glaube, meine Fruchtblase ist geplatzt, wir müssen ins Krankenhaus. Unser Brian scheint endlich neugierig auf uns und diese Welt geworden zu sein“.

Als Walt die Worte seiner Frau Claire hörte, stand er sofort kerzengerade neben dem Bett seiner Frau, in das sie sich nach einem anstrengenden Tag vor über einer Stunde gelegt hatten. Wenig private Zeit blieb den beiden, als sie in ihre nahe gelegene Wohnung zurückkehrten. Denn ihr kleines Geschäft, in dem sie Heimwerkerartikel verkauften, verlangte ihnen viel ab. Ihre Wohnung lag südlich von San Jose, in Los Gatos, nicht weit vom örtlichen Krankenhaus der Kleinstadt entfernt.

Ein letztes Mal warf Walt einen Blick auf die Tasche, die seine Frau seit Tagen gepackt hatte. So sehr er sich auf den Nachwuchs freute, so angestrengt versuchte er immer wieder, die Kosten für die Behandlung neu zu kalkulieren. Doch jetzt, ermahnte er sich, durfte keine Zeit sein, seinen Sorgen freien Lauf zu lassen, heute war ganz besonders Clairs Tag, sie war seine Nummer eins, immer in seinem Leben gewesen. Seine große Liebe, seit er mit ihr auf dem College zum Abschlussball gegangen war. Und wenn er ehrlich zu sich war, musste er zugeben, so kitschig es auch klang, dass er sich in sie verliebt hatte, als er sie zum allerersten Mal mit ihren Freundinnen gesehen hatte. Ihr glockenhelles Lachen, die Art, wie sie ihr langes schwarzes Haar zur Seite schob, ihre besonnene Art zu sprechen, alles an ihr war so stimmig. Im Gegensatz zu ihm. Denn er, Walt, war nur ein schlaksiger junger Kerl gewesen, der unbeholfen versucht hatte, die Aufmerksamkeit dieser Schönheit auf sich zu ziehen