: Roswitha Gobbo
: vegan durch Südamerika Ratgeber
: Books on Demand
: 9783756266319
: 1
: CHF 13.20
:
: Südamerika
: German
: 328
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Als ich 2017 auf meine zweijährige Südamerikareise aufgebrochen bin, hätte ich mir gewünscht, ein Buch wie dieses zu besitzen. Denn ich hatte ein leichtes Unbehagen, als Vegetarierin einen Kontinent zu bereisen, der bei uns für seine Fleischküche bekannt ist. Dieses Klischee wird in diesem Buch gebrochen. Durch die gründliche Recherche und die vielen Basisinformationen ist es für alle geeignet, die sich für die Kulinarik Südamerikas interessieren. Es deckt alle für vegane und vegetarische Menschen relevanten Informationen ab, die in den gebräuchlichen Reiseführern fehlen. So hilft es sowohl bei der Vorbereitung als auch während der Reise den Subkontinent zu erschliessen. Mit über 90 Illustrationen, 20 Abbildungen, 18 Rezepten, unzähligen Tipps, Vokabellisten und genug Platz für Notizen ist dieses Buch der ideale kulinarische Begleiter für Ihre nächste Südamerikareise.

Roswitha Gobbo wurde 1989 geboren, studierte Kunst in Zürich und Barcelona. Sie setzt sich seit ihrem 13. Lebensjahr sowohl künstlerisch als auch literarisch mit Texten auseinander. So ist es nicht verwunderlich, dass sie schon mit mehreren Genres experimentiert hat. Im Jahr 2017 hat sie eine zweijährige Erkundungsreise durch Südamerika gestartet, die sie zum Veganismus gebracht hat. Schon im vornherein war klar, dass ein vegetarischer Reisebegleiter entstehen soll. Durch ihre Wendung zum Veganismus konnte sie authentisch und hautnah Recherchen vor Ort realisieren, die sie in ihrem zweisprachigen Blog"voyegan" festgehalten hat. Dieser ist Vorlage für ihren ersten veganen Reiseratgeber. Parallel dazu hat sie eine Weiterbildung zur veganen Ernährungsberaterin gemacht, die es ihr ermöglicht, fundiertes Ernährungswissen in ihre Arbeit einfliessen zu lassen. Ihr erster Kurzgeschichten-Band"Kör er Teile" erschien kurz vor ihrer Abreise im Jahr 2017 beim Boox-Verlag. 2022 erschien ihr erstes Kochbuch"veganes Südamerika", in dem man Gerichte aus Südamerika findet, die sich vegan umsetzen lassen. Gobbo ist nicht nur autodidaktische Polyglotte, sondern auch enthusiastische Nomadin, die seit ihrem ersten Lebensjahr regelmässig reist. Weitere Informationen zur Autorin und Künstlerin unter roswithagobbo.ch

Bolivien


MUST SEE

  • Uyuni Tour
  • Toro Toro
  • Madidi
  • Tiwanaku
  • Titicaca See

TOP LISTE

  • Luz de Mar in Rurrenabaque
  • Minuteman in Uyuni
  • Cafe Tango in Samaipata
  • El Condor and the Eagle Cafe in Copacabana
  • Cafe Lurathapi Vegan Food in La Paz
  • Hostel Serena in Samaipata

Problemzonen


ORURO

Falls es einen tatsächlich nach Oruro verschlägt, gibt es dort nur ein Hare Krishna Restaurant, das mittags geöffnet ist. Deshalb sollte man eine Unterkunft mit Küche ausfindig machen.

UYUNI- UND MADIDITOUR

In Uyuni habe ich drei Touranbieter ausfindig gemacht, die mir veganes Essen versprochen haben. Das sind Red Planet Tours (200U$), Salt Expeditions (117U$) und Cordillera Travelers (131U$); jeweils drei Tage. Ich habe Cordillera Travelers gebucht und hatte keinerlei Probleme. Es gab allerdings nur Beilagen, meistens Reis mit Gemüse und Salat. Deshalb sollte man unbedingt ein paar Äpfel, geröstete Bohnen und Erdnüsse als Snack einpacken.

In Rurrenabaque habe ich ebenfalls drei Anbieter für den Madidi Nationalpark ausfindig gemacht. Hier warne ich ausdrücklich vor der Pampastour. Diese beinhaltet meistens Aktivitäten wie Piranha-fischen und mit Delfinen schwimmen, was sehr fragwürdig ist. Deshalb sollte man eine Tour in den Dschungel nehmen, wo man die Tiere nur von weitem beobachtet. Außerdem ist es sehr wichtig, eine Agentur zu wählen, die den offiziellen Mindestpreis (1200Bs stand 2018) einhält. Die drei Anbieter sind Max Adventures (198U$), Mashaquipe (242U$) und Bala Tours (noch teurer). Ich habe Max Adventures gewählt, weil sie mir dort veganes Essen versprochen haben. Das Essen bestand wiederum nur aus Beilagen, aber die Buffet-Auswahl war groß und lecker. Der Führer war fachkundig und respektvoll zur Natur.

Küche


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