: Sophie Marie Gose
: Night Church Academy Jagd der Pugnator
: Books on Demand
: 9783758387432
: 1
: CHF 8.80
:
: Fantasy
: German
: 336
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Als Emma von Dijk in einem Kaffee von einem böswilligen Daimon angegriffen wird und dabei fast in den Tod stürzt, stellt sich ihre Welt auf den Kopf. Ihre Retter bringen Sie in die Night Church Academy, ein Institut für Hexen und Pugnator, sogenannten Daimonjägern. Doch immer mehr Geheimnisse kommen ans Licht, die ihr bisheriges Leben in Frage stellen. Als Emma auch noch entführt wird, um Informationen über ihren besten Freund preiszugeben, will sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Emma will das machen, wofür sie geboren wurde: kämpfen.

Sophie Marie Gose lebt in einem gemütlichen Haus in Auenwald bei Stuttgart. Sie studiert an der DHBW Stuttgart Gesundheitsmanagement und arbeitet nebenberuflich als Rettungssanitäterin. Ihre große Leidenschaft sind Bücher und das Fechten. Wenn Sie nicht gerade schreibt oder den Degen schwingt, zeichnet Sie gerne. Nach ihrem Lyrikband Tintenklecks Gedichte meiner Seele ist dies Sophie Marie Goses erster Roman.

PROLOG


Staub rieselte von dem Wandteppich auf mich nieder und kitzelte mich gefährlich in der Nase. Ich atmete durch den Mund und versuchte ein Niesen zu unterdrücken, ich muss die Wächter nicht noch extra auf mich aufmerksam machen. Die ganze Wand war mit aufwendiger Malerei verziert. Sie erzählte Geschichten von längst geschlagenen Schlachten, von Liebe und Tod. Und mittig, direkt auf meiner Augenhöhe, befand sich das kleine Schloss. Auf dem ersten Blick wirkte es wie gemalt, gemalt aus Öl auf Holz, doch wenn man es berührte, verriet das kalte Metall die Illusion. Schnell steckte ich den Schlüssel in das Schloss und drehte ihn um.

Langsam schob sich die Wand zur Seite. Panisch drehte ich mich um. Warum dauerte das so lange? Die Schritte wurden lauter und lauter.

Endlich war der Spalt groß genug, sodass ich mich durch ihn hindurch quetschen konnte. Sofort wurde ich von der schützenden Dunkelheit umschlossen, geschützt vor den Blicken der nahenden Soldaten.

Ich rannte los. Ich würde gar nicht erst darauf warten, dass sich die Wand schloss. Ich hatte kein Licht. Meine Hände tasteten sich an der kalten Wand entlang-So würde ich zumindest merken, wenn eine Abzweigung kam.