: Elisa Beth
: Ein Rucksack voller Träume
: Books on Demand
: 9783758386701
: 1
: CHF 5.30
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 166
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Eine schicksalshafte Begegnung auf ihrer Trauminsel La Palma bestimmt Hannas Leben. Sie erlebt mit Karl eine Beziehung, die von Anfang an schwierig und von einem ständigen Auf und Ab geprägt ist. Tief in ihrem Herzen verwurzelt glaubt sie an die Macht der Liebe. Deshalb trifft sie die Erkenntnis bitter, dass es kein Miteinander geben kann. Aber da ist noch etwas, das sie noch nicht aufgeben lässt...

Helen Altmann veröffentlicht dieses Buch unter dem Pseudonym Elisa Beth. Sie wurde 1956 in der damaligen DDR geboren, studierte Maschinenbau und arbeitete einige Jahre als Diplom- Ingenieur in der Industrie bevor sie ihrer Berufung folgte und eine Ausbildung zur Heilpraktikerin absolvierte. Das war der Beginn einer Reihe von Ausbildungen in alternativer Medizin, die sie über das Yoga hin zum Ayurveda führte. Bevor sie in Pension ging, arbeitete sie in einer Ayurveda- Kureinrichtung. Sie lebt heute in einem kleinen Dorf im Göttinger Umland. Neben ihrer Leidenschaft für das Schreiben engagiert sie sich in einer Bewegung, die Heilzentren in ganz Deutschland aufbauen möchte.

November


Der Wecker riss Hanna aus ihrem Schlaf. Obwohl sie vor lauter Aufregung nur wenige Stunden geschlafen hatte, fühlte sie sich frisch und ausgeruht. Noch eine Stunde bis Betty sie abholen und sie gemeinsam zum Bahnhof fahren würden. Die Kosmetiktasche war schnell gepackt und im Koffer verstaut. Bis kurz vor 23 Uhr hatte Hanna am Abend ihren Koffer mehrmals umgepackt. Sie fand es sehr schwierig, die passende Kleidung auszusuchen, die Tage auf La Palma sollten zwar mit über 20° sommerlich anmuten, aber in der Zeit, nachdem die Sonne weg war, herrschten dann eher Temperaturen im 15°- Bereich und das konnte dann schon recht kühl werden. Sie hoffte, eine gute Mischung gefunden zu haben.

Hanna bereitete sich noch einen Espresso mit viel Milch und setzte sich in ihren Ohrensessel. In Gedanken ging sie noch einmal alles durch: Pass, Scheckkarte, etwas Bargeld, Trinkflasche, Medikamente, Fotoapparat, Handy und Notizheft, alles war gut verstaut in ihrem Rucksack oder der Gürteltasche. Sie goss alle Blumentöpfe, kontrollierte, ob alle Fenster und die Wasserhähne gut verschlossen waren, schaltete den Anrufbeantworter ein, beschriftete ihre kleine Holztafel mit ihren Reisedaten, damit ihre Vermieter wussten, wie lange sie unterwegs sein würde. Noch fünf Minuten, sie brachte ihren Koffer, der ein ordentliches Gewicht auf die Waage brachte, 20 kg waren erlaubt und die hatte sie bis auf wenige Gramm ausgereizt, nach unten.

Dann schwang sie sich den Rucksack auf den Rücken, legte die Gürteltasche um, ließ den Blick nochmal durch ihr Wohnzimmer schweifen, schloss dann die Wohnungstür ab und steckte den Schlüssel