Leises, regelmäßiges Klackern, beruhigend und einlullend. Dazu das leichte Schwanken des Wagons. Draußen zieht die flache, von einzelnen Bäumen und ausgedehnten Feldern gesäumte Landschaft vorbei. Keine Eile oder Hektik der Großstadt ist zu spüren. Alles fällt von mir ab und bleibt auf der Strecke liegen. Ja, ich liebe es, mit dem Bummelzug zu fahren. Besonders, weil ich endlich meinen kleinen, wilden Kobold wiedersehen darf.
Schwankend hält der Zug am Bahnsteig an. Moos und allerlei Kräuter bedecken das Pflaster und das Wartehäuschen wird von Efeu überwuchert. Das lauteste Geräusch neben meinem eigenen Herzschlag und dem Vogelgesang ist das Konzert der Grillen, die die erste und mindestens auch die zweite Geige spielen. Ich strecke mich einmal kräftig und sauge die frische, würzige Luft in meine Lungen ein. Ein kräftiges Gähnen entfährt mir. Plötzlich durchbricht ein scharfes »Hände hoch! Das ist ein Überfall!« die Stille.
Ich erschrecke mich halb zu Tode, lasse reflexartig meine Reisetasche fallen und hebe meine Arme g