: Isabel Gummersbach
: Wo ein Wille ist ist auch ein Van Planlos durch Neuseeland
: Books on Demand
: 9783758359385
: 1
: CHF 8.80
:
: Australien, Neuseeland, Ozeanien
: German
: 310
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Probleme mit der Wohnung, endende Arbeitsverträge, gescheiterte Pläne - für die einen klingt das nach einer ungewissen Zukunft, für Jan und Isa jedoch ist es der beste Zeitpunkt, um einen langersehnten Traum umzusetzen: Sie kehren dem deutschen Alltag den Rücken zu und fliegen für ein Jahr nach Neuseeland. Dort steuert ihr eigensinniger Van sie nicht nur durch die atemberaubenden Landschaften, sondern dank unzähliger Pannen auch in Situationen der Verzweiflung. Es beginnt eine Reise, die sich die beiden so nicht erträumt hatten, die ihnen jedoch Einblicke in das Leben der hilfsbereiten Kiwis, neue Freunde aus aller Welt und unvergessliche Erinnerungen schenkt, immer getreu dem Motto: It's all part of the adventure!

Isabel Gummersbach, geboren 1988 in Düsseldorf, ist leidenschaftliche Hobbyfotografin, Hundenärrin und Naturliebhaberin. Nach kürzeren Reisen in ferne Länder wie Japan und Namibia während der Studienzeit, tauschte sie 2016 den Bürostuhl gegen einen Rucksack und reiste elf Monate lang mit ihrem Freund durch Neuseeland. Von den dort gesammelten Erlebnissen erzählt sie in ihrem Debüt"Wo ein Wille ist, ist auch ein Van".

Auf der anderen Seite der Welt


Februar 2016


Der Tag des Abflugs und somit der erste richtige Tag unserer Reise, begann mit unerwarteten Hürden, denn unser Hotel hatte, ohne dass wir es wussten, seine Pforten für immer geschlossen. Wir waren die allerletzten Gäste, die es je gehabt haben wird. Entsprechend groß war unsere Überraschung, als wir auschecken und bezahlen wollten, jedoch nur noch eine Barzahlung möglich war. Irgendwie hatte man, dummerweise, verschwitzt uns vorab auf diesen kleinen Umstand hinzuweisen.

Nachdem Jan zum nächsten Geldautomaten geflitzt war und wir die Hotelrechnung beglichen hatten, kutschierte uns ein sehr unseriös wirkender Taxifahrer in einem alten, stinkenden (und ausrangiert wirkenden) Wagen zum Flughafen. Der Fahrer war wirklich merkwürdig und still, drehte aber wort– und widerstandslos um, als ich bemerkte, dass ich das Ladekabel meines Handys im Hotelzimmer vergessen hatte. Der erste kleine Schock, ein mysteriöser Taxifahrer und ein Hotel, das eigentlich keines mehr ist – unser Abenteuer begann wahrlich früher als gedacht.

Immerhin kamen wir pünktlich am Frankfurter Flughafen an,