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Das Jahr 613 des sandarianischen Zeitalters
Anvernin - überall in Sandarion kannte man diesen Namen. Es war ein friedlicher Ort. Ein Ort, an dem alle Menschen in Harmonie lebten. Im Laufe der letzten Jahre war aus fünf Höfen eine ganze Ansiedelung von Häusern geworden. Es war ein Ort, an dem man seine Kinder gerne großzog.
Wilde Wiesen und Weiden, Äcker, die im Sommer voller Getreide waren, und dahinter am Horizont kleine Wälder voll von Tieren umgaben das Dorf. Sie standen in ihrer natürlichen Schönheit und jeder liebte es, im Schatten der Bäume zu verweilen.
Am Rande des Waldes wuchsen einige Heidelbeerbüsche, von denen die Kinder gerne naschten, um anschließend mit blau verschmierten Mündern nach Hause zu kommen.
Kurz und knapp, es war einer der schönsten Orte in Sandarion, dem Land der Drachen und ihrer Krieger. Dem Land, in dem seit Jahrzehnten Frieden herrschte.
Bis z