: Christo Foerster
: Am besten draußen Wie wir noch mehr Natur in unser Leben bringen | Anregungen und Tipps für den Alltag
: Piper Verlag
: 9783492606790
: 1
: CHF 16.20
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: Deutschland
: German
: 256
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Praktische Ideen und Tipps für mehr Draußen im Leben Warum das Draußensein uns so gut tut: Auf einer langen Outdoor-Reise erlebt Christo Foerster Momente, »in denen einfach alles gut ist«. Dieses Gefühl der Sorglosigkeit und Unbeschwertheit will er erneut erleben, ohne sich auf eine wochenlange Reise begeben zu müssen. Er will herausfinden: Was ist passiert? Warum ist das passiert? Wie kann ich das auch im Alltag erleben? Dafür unternimmt er Selbstversuche und spricht mit vielen Expert:innen. Er erklärt wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Themen Stress, menschliche Entwicklungsgeschichte, natürliche Duftstoffe in der Medizin und Erkältungen, die drinnen entstehen, nicht draußen. »Der Mann der kleinen Abenteuer« Stern

Christo Foerster, 1977 in Berlin geboren, ist hauptberuflicher Abenteurer, Autor und Speaker. Der gelernte Redakteur, der zuletzt als Chefredakteur die deutsche Ausgabe der Zeitschrift Men's Fitness betreute, gilt als Begründer der »Mikroabenteuer«-Idee in Deutschland und erhielt 2018 für sein Buch »Mikroabenteuer« den Deutschen Selfpublishing-Preis. Sein Podcast »Frei raus«, bei dem schon diverse MALIK-Autor:innen zu Gast waren, behandelt Outdoorthemen aller Art. Christo Foerster ist Vater von zwei Kindern und lebt mit seiner Familie in Hamburg. www.christofoerster.com

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Was war da los?


Ein Impulskauf, unvergessliche Momente
und der großen Reise zweiter Teil

 

Jonathan, der alteFuchs.Ich hätte nicht gedacht, dass er noch einmal auftauchen würde in meinemLeben.Schon gar nicht so. MeineFrauAnja und ich kommen aus demSchnaufen gar nicht mehr raus.Vorsichtig hieven wir das schwereStahlgestell eineTreppenstufe nach der anderen hinunter.Mir läuft derSchweiß von derStirn, und meinRücken sendet gut vernehmbareHilferufe.Es dauert knapp dreißigMinuten, bis wir dasMonstrum in denKofferraum geladen haben.DreiKreuze und einHalleluja.

JonathanGoldberg kommt ausSüdafrika.Er warRadfahrer, ein extremer wohlgemerkt.Nachdem er einesNachts beimTraining für dasRace Across America von einemAuto erfasst worden war, suchte er nachMöglichkeiten, jenseits der gefährlichenStraßen in diePedale zu treten, wann immer er wollte.Und weil er nichts fand, was ihn zufriedenstellte, konstruierte er denPrototypen des schwarzenApparats in unseremKofferraum.DerSchriftzug »JohnnyG« ist noch gut zu erkennen, auch wenn derLack an einigenStellen abgeplatzt ist.JonathanGoldberg aliasJohnnyG gilt alsErfinder des stationärenRennrads.Gut fünfzigKilogramm schwer ist das zwanzigJahre alteModell, dasAnja und ich soeben über einKleinanzeigenportal erstanden und aus derWohnung der Vorbesitzerin geschleppt haben – alleine das charakteristischeSchwungrad für den gleichmäßigenTritt wiegt fast so viel wie derRest desRads.Als das guteStück neu war, finanzierte ich mir auf einem baugleichenTeil meinStudium, zumindest teilweise. »Spinning« hießen dieKurse in dem großenKölnerFitnessstudio, bei denen ich als offizielle