: Andreas Reuel
: High Being Roman
: TWENTYSIX LOVE
: 9783740742386
: 3
: CHF 6.10
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 176
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Alex ist 32 Jahre alt und wird unvorhergesehen von seiner Freundin verlassen. In den kommenden Tagen verarbeitet er die Phasen einer Trennung und wagt einen Neuanfang. Auf Drängen seiner langjährigen und besten Freundin Tina lässt Alex sich darauf ein, mit ihr an einem Freitagabend zu einem besonderen Club zu fahren. Sind sie erst einmal drin, entpuppt sich die Sause als ein Albtraum. Beide sehen sich plötzlich Dämonen gegenüber und finden sich auf ihrer Flucht in einer sonderbaren Welt wieder. Alles gerät aus den Bahnen, bis Alex plötzlich im Krankenhaus aufwacht und Tina verschwunden ist. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet etwas Erschreckendes heraus.

Der nicht gebürtige Aachener ist Verfasser des großen Fantasy-Epos zu den Westfal-Chaoten sowie dem Halbling und Inspektor Reginald Vonderlus. Mit dieser Geschichte wagte er sich das erste Mal auf ein unbekannteres Terrain. Dennoch bediente er sich an Fantasyelementen und verknüpfte sie mit den Genren Romance und Horror. Mit pfiffigen Wortspielen, wie man bereits aus dem Titel entnehmen kann, ließ er hierbei seiner Kreativität freien Lauf.

2 SOLARSTORM


Dieser Tag war einer der schwersten in seinem bisherigen Leben. Er zog sich unnötig in die Länge und Alex' Konzentration war auf dem niedrigsten Kurs ever. Dieeine wichtige E-mail konnte er wenigstens beantworten.

Nach Feierabend kam Alex zuhause rein und stellte sofort fest, dass die Wohnung anders war, als er sie noch am Morgen verlassen hatte. Maike war fort. Mitsamt all ihren Sachen. Einfach wie ausradiert aus seinem Leben verschwunden. Einen Zettel mit dem Haustürschlüssel fand er gleich auf dem Schuhschrank neben der Garderobe.

»Ich bin dann mal weg. Tschüss und alles Gute«, stand dort handschriftlich geschrieben.

W-T-F, ging es ihm immer wieder durch den Kopf, während er einfach nur im Lichtschein des Flurlampenduos MELODI und SOLHETTA da stand und fassungslos auf den steingemusterten Linoleumboden starrte. So schnell konnte es gehen. Von jetzt an war er wohl alleine.

Wie von einer Tarantel gebissen huschte Alex auf einmal blitzschnell durch die Wohnung und warf einen Blick in jedes Zimmer. Türe auf, Licht an. Nur, um sich dessen wirklich zu vergewissern.

Tatsächlich. Das Bett war abgebaut, der Badezimmerschrank fehlte, die Esstischleuchte in der Küche war fort und auch der Wohnzimmertisch. Wenigstens hatte sie ihm die olle Küche gelas