Nichts, außer Frühstück und Leckerlis, fasziniert eine Katze so sehr wie ein Pappkarton. Je länger er unterwegs war, je weiter er gereist ist, je mehr Gebrauchsspuren er aufweist, desto besser. Auf die Größe kommt es nicht an. Eine Katze passt injeden Karton. Und wenn sie nicht hineinpasst, dann ist es auch kein Karton, sondern eine Schachtel. Auf die kann man sich dann aber zumindest setzen. Oder man fritzt sie.
Nach dem FEFCO-ESBO-Code unterscheidet man – unabhängig von der Materialklasse - folgende Kartonarten: Faltkisten, Deckelschachteln, Falthüllen und Trays, Schiebeschachteln, formfeste Schachteln, fertig geklebte Schachteln und Katzenkratzmöbel aus Wellpappe. Katzen kennen sich da bestens aus. Fragen Sie Ihre Katze mal. Sie wird Ihnen zweifellos die Kartonarten ohne Zögern herunterbeten, und zwar auch dann, wenn Sie sie aus dem Vonvormittagbisnachmittagschlaf aufwecken.
Eingesetzt werden Kartons (Schachteln) als Primärverpackungen, Sekundärverpackungen und als Transportverpackungen. Transportverpackungen gehören fragelos zu den Favoriten, und das in jeder Größe, Form und Farbe. Sie sind vielseitig einsetzbar, sofern der Hausmensch sie nicht für Retourensendungen vorgesehen hat. Wir wissen, dass Hausfrauen häufig nichts anzuziehen haben. Insbesondere mangelt es an Schuhen und Handtaschen. Ich sehe, Sie nicken. Aber auch Pullover und Jeans kann frau nie genug haben, dies vor allem in den Größen, die frau in einigen Wochen ganz sicher passen werden. Wenn wieder mehr Salat und Obst auf den Tisch kommen, die Fitnesstudios nach der zwölfmonatigen Winterpause von neuem geöffnet haben und das Wetter zum Joggen und Radeln einlädt, also wenn es draußen trocken, windstill, sonnig und maximal 23 Grad warm ist und keine Killerpollen unterwegs sind.
Retourenkartons sind für Katzen grundsätzlic