: Timo Rieder
: Trip zwischen zwei Welten Expedition in Papua-Neuguinea - Das letzte Paradies
: Books on Demand
: 9783757875480
: 1
: CHF 7.00
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: Australien, Neuseeland, Ozeanien
: German
: 186
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Timo Rieder enthüllt in seiner packenden Erzählung fesselnde Wanderabenteuer, kulturelle Schätze und unvergessliche Begegnungen. Mit wagemutigem Schritt und offenen Herzen erkunden zwei Wanderer das wilde Papua-Neuguinea, durchqueren anspruchsvolle Pfade und tauchen in eine faszinierende Kultur ein, während sie die atemberaubende Schönheit der Natur in sich aufnehmen - eine Expedition, die den Leser in ihren Bann zieht und den Geist der Abenteuerlust entfacht.

Timo Rieder, geboren 1981, ist derzeit in der Landeshauptstadt Wiesbaden zu Hause. Nach seinem erfolgreichen Hochschulabschluss in Sportwissenschaften an der Hochschule Koblenz im Jahr 2006 zog es ihn nach Wiesbaden, wo er seit 2015 ein Fitness- und Gesundheitszentrum leitet.Durch die Leidenschaft für Reisen, entdeckte er das Wandern für sich. Mit jeder Reise wurden seine Ziele und Wanderrouten exotischer und anspruchsvoller. Der Höhepunkt seiner Wanderabenteuer war zweifellos der ,,Kokoda-Trail", von dem diese Reiseerzählung handelt. Doch auch in Tibet und Nepal stellten ihn anspruchsvolle Wanderungen vor große Herausforderungen und prägten seine Leidenschaft für das Erkunden entlegener Gebiete.

6. START DES KOKODA-TRAIL


Pünktlich um 09:00 Uhr am nächsten Morgen begrüßte uns Florence mit ihrem Bruder in der Hotellobby. Gott sei Dank, Florence und Buna-Trekkers existieren wirklich, und wir haben keinen vierstelligen Betrag aus dem Fenster geworfen. Das war mein erster Gedanke, als sich die beiden auf uns zubewegten und sich vorstellten.

Der Bruder überprüfte unser Gepäck, um sicherzustellen, dass wir a) alles dabei hatten, was wir benötigen, und b) dass wir das Gewicht selbst während der gesamten Tour tragen können. Alles passte und wir konnten loslegen.

Wir stiegen in einen Kleinbus ein, aber zuvor musste ich Geld wechseln, da mein Barvermögen zur Neige ging. Ich konnte mir vorstellen, dass ich mitten im Dschungel keinen Geldautomaten finden würde und bargeldloses Bezahlen wie z.B. mit einer Kreditkarte nicht möglich wäre. Mit einem Minibus, der seine besten Jahre bereits hinter sich hatte, fuhren wir zur BSP Bank South Pacific. Es sollte schnell gehen, also betrat ich die Bank mit meiner Eskorte. Geldautomaten, wohin das Auge reichte. Ich war in meinem Element. Ich schob meine Karte ein, folgte den Anweisungen in englischer Sprache, bestätigte alles, und der Geldautomat machte Geräusche. Ich dachte, bei 350 Kina würde es etwas länger dauern, bis die Scheine gezählt werden. Dann merkte ich, dass ich bis zum Abend hätte warten können und brach die Auszahlung ab. Was hatte ich Glück mit Geldautomaten. Die App zeigte mir an, dass die Zahlung bereits vorgemerkt war, aber leider hatte ich kein Bargeld in der Hand. Es folgte eine Quittung, in der bestä