: Karin Ernst
: Mühlenfest. Lenas erster Fall Ein Uckermark-Krimi
: Books on Demand
: 9783756831517
: Uckermark-Krimi
: 1
: CHF 6.10
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 262
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Grausame Morde im Herzen der Uckermark: Hauptkommissarin Lena Voßberg auf der Jagd nach dem skrupellosen Mörder! Lena Voßberg freut sich auf ihren wohlverdienten Urlaub von der Mordkommission, als ein besorgniserregender Anruf sie erreicht. Im beschaulichen Dorf Raglow wurde nach dem Mühlenfest eine übel zugerichtete männliche Leiche gefunden. Sofort nehmen Lena und ihre Kollegin Mandy Fortunato die Ermittlungen auf. Wer ist das Opfer, und wer ist der Mörder? Steckt Peter Kobs, der spurlos verschwundene Sohn des ortsansässigen Gärtners, hinter dem abscheulichen Verbrechen? Als ein weiterer grausamer Mord geschieht, geraten die Kommissarinnen unter Druck. Können sie den Täter stellen, bevor er erneut zuschlägt? Der spannende Auftakt zur Uckermark-Krimireihe mit Hauptkommissarin Lena Voßberg!

Karin Ernst, die sich nach dem Studium in Leipzig und jahrelanger Arbeit als Journalistin seit geraumer Zeit dem Schreiben von Krimis und anderer Geschichten widmet, lebt mit ihrer Familie in der Uckermark."Mühlenfest&qu t; ist der erste Band einer Reihe von Krimis, die hauptsächlich in der Uckermark angesiedelt sind. Mit"Tödliche Verwicklungen" legte die Autorin ihr zweites Buch vor; am dritten schreibt sie derzeit

1. KAPITEL


Lena rekelte sich und schloss noch für einen Moment die Augen.Jetzt einen Kaffee! Bei diesem Gedanken sprang sie aus dem Bett, lief barfuß in die Küche und setzte Wasser auf.

Nach dem ersten Schluck verspürte sie Lust auf ein Zigarett-chen. Blöd nur, dass sie gerade dabei war, sich das Rauchen abzu-gewöhnen. Zum x-ten Mal übrigens. Und immer war sie dabei so erfolgreich gewesen wie bei der Besteigung des Mount Everest. Falls sie das je versucht hätte.

Um sich abzulenken, trank sie einen weiteren Schluck, schlug ihr Buch auf und begann zu lesen. Sie hatte Zeit, viel Zeit. Heute war ihr erster Urlaubstag. Als sie ein paar Seiten gelesen hatte und Hunger bekam, beschloss sie, sich einen seltenen Luxus zu gönnen. Wenn schon kein Zigarettchen, dann wenigstens ein deftiges Frühstück.

Vorsichtig, um sich nicht am brutzelnden Fett zu verbrennen, schob sie knusprig braune Speckscheiben an den Pfannenrand, schlug Eier in die frei gewordene Mitte und gab Salz und ordentlich Pfeffer darüber.

Doch bevor sie ihr spätes Frühstück aus der Pfanne gleiten lassen konnte, klingelte das Telefon. Verdammte Hacke! Was sollte das denn? Sie hatte Urlaub.

»Ja, bitte!« Ihr Tonfall ließ keinen Zweifel daran, wie sehr sie si