: Sandra Müller
: Gott braucht auch Sturköpfe Lebenserfahrungen einer Person, die meistens versuchte Gott zu vertrauen
: Books on Demand
: 9783757868666
: 1
: CHF 5.30
:
: Romanhafte Biographien
: German
: 196
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Gott braucht auch Sturköpfe - bist du es auch gewöhnt, deinen eigenen Willen durchzusetzen, weil du ihn für den besten hältst? Aber was, wenn Gott dir sagt, du sollst einen anderen Weg nehmen? Stell dir vor, du sitzt im Gottesdienst, und merkst, dass Gott zu dir spricht: die Predigt geht nur über dich, als wäre kein anderer Zuhörer dort. Du merkst, du bist bisher deine eigenen Wege gegangen, nicht Gottes Wege. Du fühlst dich unwürdig, am Abendmahl teilzunehmen, bis du schließlich merkst: ich darf zu Gott umkehren! Ich darf ihm meine Sünden bekennen, und er vergibt mir durch Jesus. Aber - dann muss sich ja etwas ändern in meinem Leben! Dann kann ich nicht mehr nach meinem Willen weiterleben! Nun stellen sich dir drei Fragen: - Was ist Gottes Wille für mich? - Wie finde ich ihn mit Sicherheit heraus? - Was mache ich, wenn er mir gegen den Strich geht? Finde heraus, wie es mir ergangen ist, als mich diese drei Fragen bewegten, und wie Gott mein Leben lenkte, als ich es ganz ihm überließ.

Sandra Müller, eine junge Frau auf der Suche nach dem Glück. Zunächst suchte sie es in Beruf, Freundschaft und Reisen, doch trotz schönster Momente blieb immer eine Lücke im Herzen - bis sie es unerwartet auf einer Auslandsreise fand: dort merkte sie in einem Gottesdienst, dass ihr bisheriger christlicher Anstrich vor Gott nicht ausreicht. Sie hatte die Wahl zu treffen: Lebe ich weiter nach dem Grundsatz"Mein Wille geschehe", oder bitte ich Gott um Vergebung und lebe nach"DEIN Wille geschehe!" Als sie sich entschieden hatte, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen, alles auf eine Karte zu setzen und Jesus zum Chef ihres Lebens zu machen, war die Lücke in ihrem Herzen gefüllt.
Gelegenheitsarbeiten und kleine Stellen

Vor meiner Lebensübergabe an Jesus war mir das mit dem Beruf soooooo wichtig. Obwohl ich es nicht so bezeichnet hätte und mich dieser Ausdruck schon lange anwiderte, war ichdamals eine – Karrierefrau. Das änderte sich nach der Bekehrung.

Am Tag nach meiner Bekehrung, wo ich wusste, Gott will, dass ich erst mal dort in Norwegen bleibe, hatte ich mein Praktikum auf der Insel La Réunion abgesagt, auf das ich mich sehr gefreut hatte. Interessanterweise war es mir nicht so schwergefallen. Die Reiserücktrittsversicherung konnte ich nicht verwenden, denn es war ja kein Krankheitsfall eingetreten.– Jahre später hat Gott mir wunderbar zurückerstattet, was ich Ihm damals hinge geben hatte: Vier Wochen La Réunion hatte ich Ihm hingegeben, und bekam stattdessen 4 Jahre später einen vollen Monat Madagaskar, und zwar im Rahmen eines humanitären Projekts.

Als ich meine erste kleine Arbeitsstelle angetreten hatte, die so schmuddelig war (s.o.), und ich mein altes und mein neues Leben miteinander verglich, hatte ich festgestellt: ‚Es wirkt menschlich gesehen wie ein schlechter Tausch. ABER: das, was sich bei mir geändert hat – dass ich jetzt Jesus in meinem Herzen habe – das möchte ich nicht zurücktauschen gegen alles Glück der Welt. Auch nicht gegen das schönste Praktikum!‘ – Das war mir eine wertvolle Erfahrung.

So schwer es mir manchmal fiel, die Arbeit dort zu tun, so war ich doch froh, überhaupt eine Arbeit zu haben. Wie geschockt war ich dann aber, als meine Arbeitgeberin mir mitteilte, sie würde mich jetzt nicht mehr brauchen.

Da stand ich wieder vor dem Nichts.

Aber Gott hat Mittel und Wege.

Nach Kurzem organisierte mir meine Gastgeberin Anke, bei der ich die ersten Wochen wohnte, ein Praktikum an der Grundschule. Ich lief mit: anderthalb Wochen bei einer ersten Klas