Über Nahtoderfahrungen
Im Zusammenhang mit dem Sterbeprozess, mit dem zusehends näher kommenden Ende also, ist häufig von sogenannten Nahtoderfahrungen die Rede. Sie werden schon mal als Indiz für ein Leben nach dem Tod gewertet, insbesondere von Menschen, die ein solches gerne wahrhaben möchten. Aber was sind Nahtoderfahrungen? Mit Hilfe von Wikipedia habe ich gefunden (nicht unbedingt wörtlich):
Nahtoderfahrungen: Unter Nahtoderfahrungen wird ein breites Spektrum tiefgreifender persönlicher Erfahrungen bis hin zu sogenannten Transzendenzerfahrungen bezeichnet, die häufig von Menschen gemacht werden, die sich in einer lebensbedrohlichen Situation befunden haben.
Hinweis:
Der Umstand, dass diese Erfahrungen häufig von Menschen gemacht werden, die sich in einer lebensbedrohlichen Situation befunden haben, hat im Wesentlichen die Begriffsbildung bestimmt, obgleich derartige Erfahrungen auch in anderen Zusammenhängen beschrieben werden.
Ebenfalls aus Wikipedia habe ich: „Die Forschung hat eine Reihe von Elementen und Gefühlen identifiziert, die typisch für Nahtoderfahrungen sind. Dazu zählen die Erfahrung eines bewussten Seins ohne physischen Körper, Tunnel-, Licht-, Jenseits- und Weltraumerfahrungen, Gefühle von Liebe, Frieden, Geborgenheit und Schmerzlosigkeit und in wenigen Fällen von Angst und Bedrängnis. Einige Betroffene berichten auch von Begegnungen mit verstorbenen Angehörigen oder Wesen, mit denen sie jeweils kommunizieren. Die Bandbreite der Erklärungen, die für dieses Phänomen angenommen werden, reicht von naturwissenschaftlichen bis hin zu spirituellen Ansätzen. Nahtoderfahrungen werden unabhängig von der Weltanschauung in fast allen Kulturen der Menschheit erwähnt.“
Es ist so, wie man es erwarten muss. Es gibt Stimmen, die sehen in den Nahtoderfahrungen, wenn auch keine Beweise, aber doch Hinweise auf die Existenz einer jenseitigen Welt und auf ein Leben nach dem Tod, andere lehnen dies ab. Ich beziehe mich im Folgenden an einigen Stellen auf den Artikel „www.theologie-naturwissenschaf-ten.de/startseite/leitartikelarchiv/nahtoderfahrung#c309“, in dem Günter Ewald, Mathematiker und emeritierter Prof. Dr. rer. nat. und Dr. Christian Hoppe, Neuropsychologe und katholischer Theologe am Universitätsklinikum Bonn