: Klaus Becker
: Jenseitsfantasien Über den Tod, das Gericht und das ewige Leben
: Books on Demand
: 9783757875169
: 1
: CHF 4.00
:
: Religion/Theologie
: German
: 112
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der Schriftsteller, Historiker und Kirchenkritiker Karlheinz Deschner hat einmal gefragt:"Warum (also) nicht alles metaphysische Gemunkel preisgeben, jeden religiösen und nicht religiösen Absolutheitsanspruch, jede religiöse und nicht religiöse Intoleranz? Warum nicht friedlich und freundlich werden, zum Wissen erziehen, soweit man wissen kann, und zur Liebe - in einem kurzen Leben auf einer änigmatischen Welt?" Beinahe solange wie der Mensch existiert, hat er stattdessen allerlei metaphysisches Gemunkel ersonnen. So glaubt er auch heute noch, wohl mehrheitlich, dass er sein kurzes Leben auf dieser rätselhaften Welt für alle Zeiten in einer jenseitigen weiterleben darf bzw., falls es schlecht gelaufen ist, weiterleben muss. Im Himmel, in der Nähe seines Schöpfergottes, falls er gottgefällig gelebt hat und in der Hölle, fern von Gott, falls sein Leben Gott nicht gefallen hat. Über Himmel und Hölle entscheidet das Gottesgericht nach dem Tod eines jeden Menschen. Klaus Becker findet es mehr als erstaunlich, dass ein großer Teil der Menschheit diesen und vergleichbar abstrusen Ideen auch heute noch nachhängen kann. Er beschreibt seine Sicht auf das nicht vermeidbare Ende, auf das Ende der Menschheit und das unseres Planeten. Und er stellt Fragen, die damit im Zusammenhang stehen: Warum existiert die Welt? Warum sind wir Menschen auf der Welt? Unterliegt unser Dasein einem göttlichen Plan? Gibt es einen persönlichen Gott? Und warum lässt der allmächtige und allgütige Gott, falls er denn existiert, das Leid in der Welt zu? Oder ist alles viel einfacher? Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass alles viel weniger kompliziert ist und die Welt und alle Kreaturen in ihr ein natürliches Produkt der Evolution sind.

Klaus Becker ist Diplom-Mathematiker und war viele Jahre Leiter eines Rechenzentrums. In seinem Ruhestand hat er sich mit Themen der Kosmologie beschäftigt und einige Bücher über die Expansion des Universums veröffentlicht. In diesem Zusammenhang waren Fragen nach der Ursache, dem Warum und dem Ende dieser Welt nicht weit. So entstanden Bücher wie"Weltsicht" und"Jenseitsfantasien&qu t;.

Über Nahtoderfahrungen


Im Zusammenhang mit dem Sterbeprozess, mit dem zusehends näher kommenden Ende also, ist häufig von sogenannten Nahtoderfahrungen die Rede. Sie werden schon mal als Indiz für ein Leben nach dem Tod gewertet, insbesondere von Menschen, die ein solches gerne wahrhaben möchten. Aber was sind Nahtoderfahrungen? Mit Hilfe von Wikipedia habe ich gefunden (nicht unbedingt wörtlich):

Nahtoderfahrungen: Unter Nahtoderfahrungen wird ein breites Spektrum tiefgreifender persönlicher Erfahrungen bis hin zu sogenannten Transzendenzerfahrungen bezeichnet, die häufig von Menschen gemacht werden, die sich in einer lebensbedrohlichen Situation befunden haben.

Hinweis:

Der Umstand, dass diese Erfahrungen häufig von Menschen gemacht werden, die sich in einer lebensbedrohlichen Situation befunden haben, hat im Wesentlichen die Begriffsbildung bestimmt, obgleich derartige Erfahrungen auch in anderen Zusammenhängen beschrieben werden.

Ebenfalls aus Wikipedia habe ich: „Die Forschung hat eine Reihe von Elementen und Gefühlen identifiziert, die typisch für Nahtoderfahrungen sind. Dazu zählen die Erfahrung eines bewussten Seins ohne physischen Körper, Tunnel-, Licht-, Jenseits- und Weltraumerfahrungen, Gefühle von Liebe, Frieden, Geborgenheit und Schmerzlosigkeit und in wenigen Fällen von Angst und Bedrängnis. Einige Betroffene berichten auch von Begegnungen mit verstorbenen Angehörigen oder Wesen, mit denen sie jeweils kommunizieren. Die Bandbreite der Erklärungen, die für dieses Phänomen angenommen werden, reicht von naturwissenschaftlichen bis hin zu spirituellen Ansätzen. Nahtoderfahrungen werden unabhängig von der Weltanschauung in fast allen Kulturen der Menschheit erwähnt.“

Es ist so, wie man es erwarten muss. Es gibt Stimmen, die sehen in den Nahtoderfahrungen, wenn auch keine Beweise, aber doch Hinweise auf die Existenz einer jenseitigen Welt und auf ein Leben nach dem Tod, andere lehnen dies ab. Ich beziehe mich im Folgenden an einigen Stellen auf den Artikel „www.theologie-naturwissenschaf-ten.de/startseite/leitartikelarchiv/nahtoderfahrung#c309“, in dem Günter Ewald, Mathematiker und emeritierter Prof. Dr. rer. nat. und Dr. Christian Hoppe, Neuropsychologe und katholischer Theologe am Universitätsklinikum Bonn