: Wolfgang Heithoff
: Adam und der Wolff Seelenwanderung
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740742331
: 1
: CHF 7.00
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 250
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Adam, ein britischer Geologe, macht sich mitten aus seinem geregelten Leben heraus plötzlich auf die Reise. Eine mitreißende Reise durch Zeit und Raum, durch seine eigene Geschichte und die Geschichte der Menschheit, von Cambridge nach Cornwall und doch sehr viel weiter. Das Zusammentreffen mit einem Wolf in einer verschneiten Waldhütte verändert Adams Leben. Er kommt dort an, wo alles angefangen hat, bei sich selbst. Nur tiefer in sich als jemals zuvor in seinem Leben. Dieses Buch ist eine Einladung an alle, die noch auf einen Anstoß warten, etwas Bedeutendes aus Ihrem Leben zu machen. Die Geschichte ermutigt, den ersten Schritt zu tun. Er erfordert wenig Kraft und er ist der Anfang Ihres eigenen Weges zu sich selbst.

Die ersten Gedichte schrieb ich mit 8 Jahren. Es folgten Kurzgeschichten. Dann Romane. Schreiben ist immer mein Ding gewesen. Mit dem Erreichen des Rentenalters beginne ich nun nach und nach mit dem Veröffentlichen der Bücher, teils traditionell in Verlagen, teils im Selfpublishing.

Es ist ein kühler Novembertag. Ich bin auf dem Weg nach Cornwall. Westküste. ‚Coombe Vallye‘, so heißt es heute. Eine kleine Ansiedlung von fünf oder sechs Hütten aus dem 17. Jahrhundert. Vor einigen Jahren restauriert und jetzt an gut betuchte Touristen vermietet.

Lange vor dem Bau dieser historischen Häuschen stand dort irgendwo die kleine Fischerhütte meines Ururgroßvaters. Und noch ein paar"ur" mehr. Ganz genau weiß das niemand heute mehr.

Jetzt sitze ich auf dem Beifahrersitz eines rostigen, dunkelbeigen Landrovers und hänge meinen Gedanken nach.

Wann überhaupt hatte ich mich auf den Weg gemacht? Was hatte mich aus meinem Zweizimmer - Appartement in der St. George Road in Cambridge vertrieben? Hinausgejagt in diese leere, unfreundliche Landschaft?

Sicher, da gab es schon seit Jahren dieses unterschwellige Gefühl, das mich magisch zu diesem Ort zog. Aber doch nie so stark, dass ich auch nur eine Sekunde nachgegeben hätte.

Gestern aber habe ich nachgegeben! Ich habe den Strom abgestellt und die schweren Samtvorhänge vor das einzige Fenster meiner Wohnung gezogen. Sie liegt jetzt in völliger Dunkelheit bis ich zurückkomme. Irgendwann.

Ich habe bei Mrs. McGibbon im Shop an der Ecke die tägliche Flasche Milch abbestellt und meine Zimmerwirtin gebet