: Laura Lambert
: Die Zwischenwelt
: Books on Demand
: 9783757856502
: 1
: CHF 8.80
:
: Fantasy
: German
: 212
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Als die zehnjährige Olivia sich nach einem Flugzeugabsturz in einer fremden Welt wiederfindet, wird es schnell zu ihrer Aufgabe, ihre Familie zu retten. Auf ihrer Reise trifft sie auf verschiedene Persönlichkeiten, die es nicht immer gut mit ihr meinen. Dennoch findet sie einen treuen Begleiter in Gustave, ihrem einstigen Stofftier, das in der Zwischenwelt zum Leben erwacht ist.

Laura Lambert lebt zurzeit in Berlin und schreibt in ihrer Freizeit an verschiedenen Projekten. Neben den Neuveröffentlichungen von'Die Zwischenwelt','Die Geisterwelt' sowie'Die Traumwelt', sind auch drei Gedichtbände'Von Menschen, die von Herzen lieben','Von Menschen, die lieben und denen, die es nicht können' und'Von der Realität und anderen Illusionen' erschienen. Zudem beschäftigt sich eine kleine Gedichtgeschichtsreihe mit der Figur der Waldhexe. Zu dieser Reihe gehören sowohl'Die Waldhexe','Die Illusionierung des Teufels' als auch'Neues Leben, neues Glück'. Des Weiteren widmet sich Laura zunehmend der Kunst, weswegen bald auch ein kleiner Comic erscheinen soll, der die Waldhexe Reihe ergänzt.

2


Es regnete nun stärker als zuvor und der Himmel war immer noch grau und trüb, als sie den Flughafen London Heathrow erreichten. Der Taxifahrer hatte sie, wegen dem starken Verkehr und anderen anhaltenden Taxis, nicht nah genug an das Terminal fahren können, sodass sie durchnässt in der Eingangshalle ankamen.

»Also los!«, versuchte Zehra ihre Familie zu ermutigen, aber auch sie war schon müde und gestresst, wenn sie nur daran dachte, acht Stunden zusammengepfercht mit vielen anderen Menschen auf engstem Raum sitzen zu müssen und sich kaum bewegen zu können.

Ihre Koffer hatten sie bereits aufgegeben. Die Familie passierte nun die schier endlosen Kontrollen, bis sie endlich vor ihrem Gate auf den Flieger warteten, der schon hinter der großen Glaswand zu sehen war. Olivia und David stürzten direkt dorthin, weil sie noch nie ein Flugzeug aus der Nähe gesehen hatten. Yves und Zehra folgten ihnen und nahmen in der ersten Sitzreihe, vor dem großen Fenster, Platz.

Auf einmal blitzte und donnerte es kurz aufeinanderfolgend. Allesamt zuckten sie zusammen. Das Gewitter war in ihrer unmittelbaren Nähe.

»Papa, können wir wirklich fliegen?«, fragte David beängstigt.

»Ich denke schon. Bis wir fliegen, hat sich das Gewitter bestimmt verzogen.«, beruhigte er ihn.

Der Wetterbericht, der auf dem Fernseher im Warteraum übertragen wurde, meldete ebenso, dass der Sturm bald vorüberziehen würde. Bereits eine viertel Stunde später, trat genau dies ein und der Himmel klarte auf.