: Jonas Herlin, Ann Murdoch
: Romantic Thriller Spezialband 3028 - 3 Romane
: Uksak E-Books
: 9783738979732
: 1
: CHF 3.50
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 500
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Dieser Band enthält folgende Romane von Ann Murdoch und Jonas Herlin: Das verhängnisvolle Tagebuch (Ann Murdoch) Gespenst zu vermieten (Ann Murdoch) Ein schwarzer Wagen in Hamburg (Jonas Herlin) Claire-Marie Fischer ist Leiterin des Schlosshotels Hohenberg, auf dem zur gleichen Zeit die arrogant wirkende Michaela Henke und der freundliche Thorsten Minster ihren Urlaub verbringen sowie Winfried Hartmann, der inkognito als Schätzer für eine Hotelkette arbeitet. Während Thorsten zunächst erfolglos um Michaela zu werben beginnt, entwickeln auch Claire und Winfried füreinander Gefühle, ohne dass Claire jedoch von seinem eigentlichen Auftrag weiß.

​Gespenst zu vermieten



von Ann Murdoch


Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author

© der Digitalausgabe 2013 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de



„Freddie?“ Der laute Ruf von Claire-Marie Fischer hallte durch die Empfangshalle von Schloss Hohenberg.

Die noch recht junge Frau führte das Schlosshotel seit fast zwei Jahren allein, nachdem ihr Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war. Doch manchmal dachte sie, dass die Verantwortung für dieses ganze Anwesen und die Erziehung ihrer zwei Kinder einfach zu viel für sie waren. Und gerade jetzt hatte Claire entdeckt, dass sich ausgerechnet hier an der Rezeption, dem Aushängeschild eines jeden Hotels, ein regelrechter Schlendrian eingenistet hatte.

Die wenigen Anmeldezettel waren noch nicht ordentlich eingeordnet, und auch die Post lag noch unbeachtet herum. Claire hätte sich am liebsten gevierteilt, um all die Aufgaben zu erfüllen, die täglich anstanden – oder vielleicht hätte sie mehr Personal einstellen sollen. Doch das waren Kosten, die kaum erwirtschaftet werden konnten, denn das Hotel lief nicht so gut, wie sie sich das wünschte.

Freddie, der eigentlich Friederich hieß, hatte gerade seine Lehre als Hotelfachmann hier abgeschlossen, doch es schien Claire, als habe er an manchen Tagen alles wieder vergessen, was sie und all die anderen ihm beigebracht hatten.

Jetzt aber kam er von irgendwoher, mit einem völlig unschuldigen Blick im Gesicht.

„Freddie, wie sieht es hier aus?“, mahnte Claire und deutete auf das Pult. Der Anflug von Schuldbewusstsein im Gesicht des jungen Mannes verflog augenbli