: Andreas Reuel
: Die Toten von Largent Die Chroniken der Westfal-Chaoten 3
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740742195
: 1
: CHF 7.90
:
: Fantasy
: German
: 344
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Westfal, Ende des 19. Jahrhunderts. Nach dem Gefängnisausbruch kommen die Chaoten endlich im fabelhaften Treveriam an. Während sie dort auf den Ermittler Reginald Vonderlus warten, stellen sich ihnen in dieser unbekannten Stadt neue Herausforderungen in den Weg. Dabei haftet ihnen noch die ganz große Aufgabe an, das Amulett zu beschaffen und zu zerstören. Unterdessen zieht der geheimbund der Ekpyrosis seine Fäden und der Magus Salomon Tretenville rüstet seine untoten Soldaten im besetzten Teil der Stadt Trivess auf. Alles droht aus dem Ruder zu geraten. Die Fahrt steht auf Messersschneide. Wird Tolumirantos es schaffen, seine Freunde zusammenzuhalten und ihr eigentliches Ziel nicht aus den Augen zu verlieren? Kann Reggie eine Drude finden, die ihnen bei der Zerstörung des Amuletts hilft?

Der Autor wuchs in Kornelimünster auf, einem bekannten und idyllischen Örtchen, das zu Aachen gehört. Der zweifache Vater arbeitet als Mediengestalter. Er kämpfte begeistert als Larper beim Schwarzen Eis auf den Schlachtfeldern von Mythodea mit. In seiner Freizeit spielt er leidenschaftlich gerne Magic: the Gathering, etwas World of Warcraft und auch Pen&Paper. Seine größten Vorbilder sind J.R.R. Tolkien und Andrzej Sapkowski. Die Toten von Largent ist der dritte und vorerst letzte Band der Chroniken der Westfalchaoten.

Ein Albtraum


Es war Nacht. Wohl die schwärzeste Nacht in meinem Leben. Dabei bin ich doch nur auf dem Abtritt gewesen. Wie kann sich die Welt in nur wenigen Minuten so verändern? Ich konnte es kaum fassen, während ich vor dem Haus stand und meinen Blick schweifen ließ. Alles wirkte apokalyptisch. Wahrlich, es fühlte sich an wie der Weltuntergang.

Fackeln und das Feuer von Bränden der Häuser, die deren Bewohner selbst und sich gleich mit in Brand gesteckt hatten, beleuchteten die Straßen. Der Rauch biss in den Lungen und brannte in den Augen. Die Schreie lärmten in den Ohren und zerrten an den Nerven. Trivess hatte sich innerhalb weniger Minuten von der schönen Stadt im Tal zur Hölle verwandelt.

Ich schloss mich einer Gruppe von Leuten an und gelangte mit ihnen abgehetzt an einen Platz. Wir schnappten alle nach Atem, vom langen Lauf. Le