Zusammen
Gerade ersetzt die Sonne den Mond und nach einer kühlen Nacht scheinen die wärmenden Strahlen auf meinen Schlafsack. Ausgeruht blicke ich von dem Hügel, auf dessen grüner Wiese wir letzte Nacht im Schein des Erdtrabanten unser Lager aufgeschlagen haben, zu den angrenzenden Bergwäldern und bemerke erst jetzt, wie schön die Stelle ist, die sich nicht weit oberhalb unserer Anfangsstation befindet. Ich habe mit Jack über gestern Abend nicht mehr gesprochen. Mir schwirrt immer noch die Situation mit der Mutter und dem Jungen im Kopf herum. Ich hoffe, bald Jacks Vertrauen zu gewinnen. Die Zeit wird schon Antworten bringen. Zunächst werde ich versuchen, alles weniger emotional zu sehen, möglichst nur Jacks Situation sachlich festzuhalten und meine schriftstellerische Ader weitestgehend zu unterdrücken.Braucht man dafür überhaupt einen Schriftsteller? Bin ich eigentlich die richtige Person?
Wir sehen zu den Hügeln in der Ferne mit ihren immergrünen Regenwäldern und alten Pfaden früherer Generationen. In diesem Gebiet fühlen sich neun der zehn giftigsten Tierarten der Welt zu Hause.
Wir erfrischen uns an einer kleinen Wasserquelle, bevor wir uns auf einem altüberlie